Mikroorganismen als Biowaffen greifen Straßen an

Das US-Militär arbeitet offenbar an der Entwicklung von Mikroorganismen zur biologischen Kriegsführung, die Metall und Kunststoff zersetzen und sogar den Asphalt und Beton von Straßen und Gebäuden angreifen. Das meldet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner Ausgabe vom 11. Mai.
Plänen der Forschungsstelle der Marine zufolge sollen dabei in Mikroorganismen Gene eingebaut werden, die Zement, Farben oder Schmierstoffe abbauen. Diese Mikroorganismen vermehren sich sehr schnell und vernichten sich nach Verrichtung ihres zerstörerischen Werks von selbst.

Wie weit solche Biowaffen allerdings noch von der Verwirklichung entfernt sind, ist unbekannt. Detaillierte Berichte über den Stand der Forschung würden zurückgehalten, heißt es im "New Scientist". Nach offiziellen Angaben geschehe dies aufgrund von Sicherheitsbedenken nach den Anschlägen vom 11. September. Rüstungsgegner dagegen vermuten, dass die Arbeit der Forscher möglicherweise gegen internationale Abkommen über chemische und biologische Waffen verstößt.

Ulrich Dewald


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