Stephen Hawking: Zukunft der Menschen entscheidet sich im All

Nur die Kolonisation fremder Planeten kann laut Stephen Hawking, der menschlichen Rasse ihren Fortbestand sichern. In einem Interview mit dem Daily Telegraph erläuterte der britische Physiker welche Prognosen er über die Zukunft der Menschheit anstellt. Auch wenn er die Überlebenschancen der menschlichen Rasse von einem positiven Standpunkt aus betrachtet, geht er davon aus, dass ein Überleben auf der Erde bis zum nächsten Jahrtausend kaum möglich sein wird. Der einzige Ausweg bestünde in der Flucht ins All.
Die größte Gefahr geht nach Hawkings Ansicht nicht von einem atomaren Inferno, sondern von Krankheiten und außer Kontrolle geratenden Seuchen aus. Für die Herstellung und Erforschung von Kernwaffen würden, so argumentiert er, große Anlagen benötigt, die nur schwer versteckt werden könnten. Das wirkliche Risiko lauere in den Genlabors rund um den Globus, deren Tätigkeit und Forschung unmöglich flächendeckend kontrolliert werden kann.

Die existenzielle Bedrohung für eine einzelne Spezies ist auf einem Planeten wie der Erde zu groß. Deshalb müsste sich die Menschheit auf eine Eroberung des Weltraums einstellen. Auch die Biotechnologie könnte hier einen wichtigen Beitrag leisten, Menschen auf ihre langen Reisen durch den Weltraum vorzubereiten.

Antriebe von Raumfahrzeugen, wie sie bislang nur in Science Fiktion Phantasien vorkamen, hält Hawking durchaus für möglich. Er zeigt sich zuversichtlich: "Die Menschen werden lernen, im All zu leben und zu den Sternen aufbrechen."

Marion Herzog


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