Bush befürwortet begrenzte Stammzellen-Forschung

US-Präsident George W. Bush hat in einer Rede an das amerikanische Volk mitgeteilt, dass die Forschung an menschlichen Stammzellen nur in begrenztem Umfang staatlich unterstützt und genau kontrolliert werden soll. Die Forschung an neuen Stammzellen soll nicht gefördert werden, nur Experimente mit bereits bestehenden Linien von bereits zerstörten Embryos.
Bush erklärte, er habe sich für die Förderung entschieden, weil diese Forschungsansätze ein großes Potenzial für die Heilung chronischer Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson beinhalteten. "Ich habe diese Entscheidung mit großer Sorgfalt getroffen und hoffe, dass es die richtige war." Er kündigte die Schaffung eines President?s Council on Bioethics an, das als Beratergremium wissenschaftliche und ethische Fragestellungen behandeln soll. Die Leitung soll laut CNN der Wissenschaftler Leon Kass von der University of Chicago übernehmen.

Die National Institutes of Health (NIH) zeigten sich, anders als die zahlreichen Gegner dieser Entscheidung, in einer Aussendung mit der Entscheidung des Präsidenten zufrieden. Der präsentierte Ansatz sei vernünftig. Der Einsatz der mehr als 60 weltweit bestehenden Zell-Linien, werde mehr Wissenschaftlern die Erforschung embryonaler Stammzellen ermöglichen, erklärte NIH-Direktorin Ruth Kirschstein.

pte


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