Medizin-Nobelpreisträger verteidigt Tierversuche bei Hirnforschung

Der Medizin-Nobelpreisträger Prof. Bert Sakmann hat die Notwendigkeit von Tierversuchen für die Gehirnforschung verteidigt. Ohne Experimente an Labortieren seien keine neuen grundlegenden Erkenntnisse über die Funktion des menschlichen Gehirns zu erwarten, sagte Sakmann zum Beginn des Neuro-Forums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung am Dienstagabend in Frankfurt.
Dank neuer Untersuchungsmethoden habe die Forschung am menschlichen Gehirn in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, sagte Sakmann. Sie blieben aber stets beschreibend und reichten nicht aus, um zentrale Fragen der Hirnforschung zu beantworten. Brennende Probleme seien die Fragen nach dem Erkennen, dem Lernen oder dem Erinnern. Sakmann erforscht als Direktor des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung in Heidelberg an Ratten die Funktion der Gehirnrinde.
dpa


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