Bulmahn für Präimplantationsdiagnostik in eng definierten Grenzen

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) in "engen und klar definierten Grenzen" plädiert. Wissenschaftler, Philosophen, Politiker und die Bevölkerung müssten sich jedoch stärker miteinander austauschen, sagte Bulmahn am Freitag bei einer Diskussion mit Schülern und Studenten auf der Veranstaltung "Niedersächsische Gen-Welten" in Hannover.
In den technologischen Verfahren sehe ich weniger Gefährdungen als in der Art und Weise wie die Debatte teilweise geführt wird - mit verantwortungslosen Science Fiction-Visionen, sagte die Bulmahn. Deshalb sei Aufklärung und Diskussion dringend nötig. Bei der PID gehe es nicht darum, Menschen nach Maß zu schaffen, sondern darum, Kenntnisse über das Leben zu erlangen und Chancen auf bessere Therapien zu nutzen. Bulmahn forderte eine gründliche Beratung der Eltern durch den Arzt. Eine Garantie auf ein gesundes Kind gebe es dennoch nicht.

Die Ministerin sprach sich dafür aus, die Forschung an embryonalen Stammzellen zuzulassen, vorausgesetzt die befruchtete Eizelle könne nicht mehr in die Mutter eingepflanzt werden. Dem Klonen von Menschen dagegen erteilte sie eine klare Absage.

dpa


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