Indien will Satellitentechnik bei Suche nach Grundwasserreserven nutzen

Indien will mit Hilfe von Satellitenbildern nach neuen Grundwasserreserven fahnden und das Regenwasser besser nutzen. Wissenschaftler werden Bilder indischer Satelliten mit Land- und Bodenkarten abgleichen und auf diese Weise die besten Standorte für neue Brunnen und Regenwasserauffangbecken ermitteln. Die Regierung gab die Pläne am Freitag in Neu Delhi bekannt.
In Indien werden 85 Prozent des Wassers, das auf dem Land zum Trinken und zum Bewässern der Felder gebraucht wird, dem Grundwasser entnommen. Der Grundwasserspiegel liegt an vielen Orten mehrere Meter tiefer als noch vor einigen Jahren, weil die Bewässerungsmethoden nicht effizient sind und ganze Äcker unter Wasser setzen, und weil gleichzeitig traditionelle Methoden verschwanden, mit denen die Reserven aufgefüllt wurden.

In den Städten bohren fast alle Hausbesitzer selbst das Grundwasser an, weil die öffentliche Wasserversorgung nicht ausreicht. Außerdem versickern Abwässer und belasten das Grundwasser. Die Wasserprobleme Indiens waren während einer Dürre im Westen des Landes im vergangenen Jahr wieder ins Bewusstsein gerückt.
dpa


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