Ärztepräsident Montgomery fordert PID-Verbot

Für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) hat sich der Präsident des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery, ausgesprochen. Eine Anwendung der PID käme einem "ethischen Deichbruch" gleich, sagte er am Mittwoch bei einem Kongress der nordrhein-westfälischen CDU zum Thema Gentechnik in Düsseldorf.
Es gebe eine unabweisbare Verbindung zwischen der PID und der verbrauchenden Embryonenforschung, sagte Montgomery. "Wer sich einreden lässt, es ginge nur um die im Monat 15 bis 150 tiefgefroren gelagerten Embryonen, ist ein Tor." Die Anzahl der Embryonen sei durch künstlichen Befruchtungen fast beliebig vermehrbar. Dies werde Begehrlichkeiten bei Forschern wecken.

Montgomery warnte vor dem Eindruck, bei der PID handele es sich um eine risikofreie und leicht zu ertragende Methode. Vielmehr sei die Erfolgsquote bei künstlichen Befruchtungen nach der PID gering. "Auf die einfache Idee, den Paaren von weiteren Schwangerschaften abzuraten, kommt man offensichtlich nicht."

dpa


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