Stammzellenforscher sehen kaum Chance auf schnelle Krankheitsbekämpfung

Der Bonner Neuropathologe und Stammzellenforscher Oliver Brüstle hat Hoffnungen widersprochen, mit Hilfe der Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen schon bald Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose heilen zu können. Stammzellen lieferten lediglich "das Rüstzeug, neue Forschungswege zu beschreiten", sagt Brüstle in einem Interview der "Frankfurter Rundschau".
Brüstle hat mit embryonalen Stammzellen von Mäusen, Myelinschäden in Rattenhirnen reparieren können. Myelinzellen seien das Isolationsmaterial der Nervenzellen, gingen sie kaputt, entstehe Multiple Sklerose. Der Neuropathologe hat vor zehn Monaten bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft den Antrag gestellt, nun auch an menschlichen embryonalen Stammzellen forschen zu dürfen. Diese will er aus dem Ausland importieren.
dpa


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