Schleswig-Holstein zieht gentechnisch manipulierten Mais aus Verkehr

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegels" als erstes Bundesland angeordnet, gentechnisch manipulierten Mais aus dem Verkehr zu ziehen. Bei Kontrollen des Umweltministeriums waren vor zwei Wochen nicht zugelassene Samen in einem Hamburger Labor entdeckt worden.
Als Konsequenz aus den Erfahrungen mit BSE haben wir uns entschlossen, eine harte Linie zu fahren, sagte der Kieler Umweltminister Klaus Müller (Grüne) der Zeitung. Die Landesregierung sei nicht bereit, auch nur das kleinste Risiko für den Verbraucher oder die Landwirte hinzunehmen.

Das beanstandete Saatgut soll von acht Bauern in Schleswig- Holstein bereits ausgebracht und auf einer Fläche von insgesamt 40 Hektar angepflanzt worden sein. Das Ministerium habe diese Landwirte am Montag dazu verpflichtet, die Pflanzen zunächst anwachsen zu lassen, sie dann aber noch vor der Blüte unterzupflügen. So solle verhindert werden, dass sich die Samen ausbreiten könnten.
dpa


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