Jahrbuch für erneuerbare Energien erschienen

Den aktuellen Stand und künftige Entwicklungen im Bereich alternativer Energieformen in Deutschland beschreibt eine Veröffentlichung der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg (SEF). Im jetzt erschienenen "Jahrbuch erneuerbare Energien" werden auf rund 300 Seiten die Geschichte, finanzielle Förderungskonzepte, Energiepolitik und Perspektiven für Sonnen- und Windenergie, Biomasse, Wasserkraft, Erd- und Umgebungswärme beschrieben. Berücksichtigung finden auch wissenschaftliche, wirtschaftliche, politische und rechtliche Hintergründe.

Im Hinblick auf die Zukunft wird dargelegt, was in den kommenden zehn Jahren zu tun wäre, um das derzeit diskutierte und vom Bundesumweltministerium angestrebte Ziel der Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2010 und ihres Ausbaus auf 50 Prozent bis zum Jahr 2050 zu erreichen.

Die Kooperation mit Wissenschaftlern und Fachleuten einzelner Verbände sowie mit dem BINE-Informationsdienst (Bürgerinformation Neue Energietechniken) des Fachinformationszentrums Karlsruhe soll die sachliche Ausgewogenheit des Jahrbuchs gewährleisten. "Mit der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien steigt auch der Informationsbedarf in der Öffentlichkeit, auf den wir mit dem Jahrbuch reagieren", so Autor Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg.

Die Stiftung Energieforschung wurde 1989 vom Land Baden-Württemberg und vier großen Energieversorgungsunternehmen gegründet. Bis heute wurden mit rund 52 Millionen Mark 76 Einzelprojekte im Bereich erneuerbare Energien gefördert.

Almut Bruschke-Reimer


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