Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Braunschweig-Preis für Elektronik aus Kunststoff

Für elektronische Bauteile aus Kunststoff erhält ein Forscherteam aus der Schweiz und den USA den mit 100.000 Mark (51.000 Euro) dotierten Braunschweig-Preis. Die Auszeichnung der Stadt Braunschweig wird im Oktober an den in Zürich tätigen Physiker Bertram Batlogg sowie an seine in den USA arbeitenden Kollegen Christian Kloc und Jan Hendrik Schön verliehen. Die Bauelemente ermöglichten unter anderem den Bau von Bildschirmen aus sehr dünnen Folien, erklärte Batlogg bei der Bekanntgabe der Juryentscheidung am Mittwoch.

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Däubler-Gmelin will umstrittenes Patent für Brustkrebs-Gen prüfen

Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) will die heftig umstrittene Vergabe eines europäischen Patents auf ein Brustkrebs-Gen überprüfen lassen. Sollte das in München ansässige Europäische Patentamt (EPA) die falsche Entscheidung getroffen haben, "dann fechten wir das an", sagte die Ministerin der "Süddeutschen Zeitung" (München/Donnerstag). Ärzte und Umweltschützer liefen am Mittwoch gegen die Patentvergabe Sturm.

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Ärzte und Greenpeace fordern Verbot für Patent auf Brustkrebs-Gen

Ärzte und Umweltschützer haben die Vergabe eines Patentes auf ein Brustkrebs-Gen heftig kritisiert. Neben der Umweltorganisation Greenpeace forderte am Mittwoch auch die Bundesärztekammer die Rücknahme des Patents an die amerikanische Firma Myriad aus Salt Lake City (US-Staat Utah). Das Europäische Patentamt (EPA) in München bestätigte, bereits am 23. Mai 2001 Myriad die Rechte auf das Gen BRCA 1 erteilt zu haben.

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Medizin-Nobelpreisträger verteidigt Tierversuche bei Hirnforschung

Der Medizin-Nobelpreisträger Prof. Bert Sakmann hat die Notwendigkeit von Tierversuchen für die Gehirnforschung verteidigt. Ohne Experimente an Labortieren seien keine neuen grundlegenden Erkenntnisse über die Funktion des menschlichen Gehirns zu erwarten, sagte Sakmann zum Beginn des Neuro-Forums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung am Dienstagabend in Frankfurt.

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SPD will Diskussion über Gentechnik fortsetzen

Die SPD will das umstrittene Embryonenschutzgesetz vorläufig nicht ändern. Darüber bestehe Einigkeit in der Partei, sagte Generalsekretär Franz Müntefering am Montag nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums. Damit bleibt es zunächst bei der bisherigen Regelung, die den Import im Ausland erzeugter embryonaler Stammzellen nicht ausschließt. Müntefering kündigte an, die offene Diskussion in seiner Partei zu diesem Thema werde fortgesetzt.

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Ukrainischer Wissenschaftler erhält Humboldt-Forschungspreis

Serguey Odoulov von der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften in Kiew erhält den mit 120.000 Mark dotierten Humboldt-Forschungspreis. Die Preisverleihung soll am 14. Juni in Berlin erfolgen, teilte die Technische Universität am Montag mit.

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Indien will Satellitentechnik bei Suche nach Grundwasserreserven nutzen

Indien will mit Hilfe von Satellitenbildern nach neuen Grundwasserreserven fahnden und das Regenwasser besser nutzen. Wissenschaftler werden Bilder indischer Satelliten mit Land- und Bodenkarten abgleichen und auf diese Weise die besten Standorte für neue Brunnen und Regenwasserauffangbecken ermitteln. Die Regierung gab die Pläne am Freitag in Neu Delhi bekannt.

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Universität Gießen will Artischocke als Arzneipflanze nutzen

Artischocken sollen in Deutschland verstärkt als Heilmittel angebaut werden. Das Gemüse wird bisher vor allem rund ums Mittelmeer kultiviert. In einem dreijährigen Test will die Universität Gießen herausfinden, welche der 20 angebauten Artischocken-Sorten die ideale Arzneimittelpflanze ist.

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