Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Geben Mediziner ihren guten Namen zur Verbreitung von Pharma-Produkten?

Manche Mediziner geben in Fachzeitschriften ihren Namen für Studien her, an denen sie gar nicht beteiligt waren. Diesen Verdacht äußert der britische Nachrichtendienst "BBC News" und stützt sich dabei auf Angaben von Michael Farthing, dem Vorsitzenden des Committee on Publication Ethics (COPE). Die Mediziner handeln im Auftrag von Pharmaunternehmen, die damit ihre Produkte besser verkaufen möchten.

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Russisches Parlament will Klonen menschlicher Embryos verbieten

Das russische Parlament hat am Donnerstag ein gesetzliches Verbot zum Klonen menschlicher Embryos für die nächsten fünf Jahre beschlossen. Für den von der Regierung eingebrachten Gesetzesvorschlag stimmten in erster Lesung 272 von nominell 450 Abgeordneten, bei sechs Gegenstimmen und vier Enthaltungen. Das Gesetz muss noch zwei Lesungen in der Duma passieren, ehe es an den Föderationsrat und von dort nach Verabschiedung an den Präsidenten zur Unterzeichnung weitergeleitet wird.

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Max-Planck-Medaille für Schwerkraftphysiker Ehlers

Der Physiker Prof. Jürgen Ehlers erhält die Max-Planck-Medaille. Der 72-jährige Forscher bekomme den Preis auf dem Feld der theoretischen Physik für seine herausragenden Beiträge zur Einsteinschen Theorie der Schwerkraft, teilte die Deutsche Physikalische Gesellschaft am Montag in Bad Honnef bei Bonn mit. Ehlers ist Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Golm bei Potsdam.

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Ärzte-Ethikkommission für Stammzellen-Import

Die Zentrale Ethikkommission der Bundesärztekammer hat sich mehrheitlich für einen Import embryonaler Stammzellen ausgesprochen. Ebenso befürwortet die Kommission auch die Verwendung überschüssiger Embryonen aus künstlicher Befruchtung für die Stammzellenforschung, teilte der Vorsitzende, Professor Heinz Pichlmaier (Köln), am Mittwoch mit. Eine gezielte Herstellung von Embryonen zu Forschungszwecken lehnten die 16 Kommissionsmitglieder aus ethischen Gründen ab.

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Ehrlich-Preis für Genom-Entschlüsseler Craig Venter

Der Biochemiker und Firmengründer Craig Venter erhält den Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter-Preis 2002. Der 55-jährige Wissenschaftler werde für die von ihm entwickelte Methode zur schnellen Entzifferung des Erbguts geehrt, teilte die Paul-Ehrlich-Stiftung in Frankfurt am Dienstag mit. Venters Beitrag zur Genomforschung habe Auswirkungen auf nahezu jeden Aspekt in Biologie und Medizin, heißt es in der Begründung. Der mit 120 000 Mark (61 360 Euro) dotierte Preis wird traditionell am Geburtstag Paul Ehrlichs, dem 14. März, in Frankfurt vergeben.

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Physikerin Johanna Stachel mit Lautenschläger-Preis ausgezeichnet

Die Physikerin Johanna Stachel hat am Samstag mit dem Lautenschläger-Preis der Universität Heidelberg eine der höchstdotierten Auszeichnungen Deutschlands erhalten. Die 1954 geborene Forscherin leistete Herausragendes in der Hochenergiekernphysik, sagte der Heidelberger Universitätsrektor Peter Hommelhoff. Der von dem Finanzmagnaten Manfred Lautenschläger gestiftete Preis ist mit 500 000 Mark dotiert und wurde zum ersten Mal verliehen.

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Höchstdotierter deutscher Förderpreis geht an zwölf Wissenschaftler

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Freitag die Leibniz-Preisträger 2002 bekannt gegeben. Zwölf Wissenschaftler werden mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet. Die Fördersumme von je drei Millionen Mark (1,55 Millionen Euro) wird an Forscher vergeben, die mit größerem apparativem Aufwand arbeiten. 1,5 Millionen Mark erhalten Wissenschaftler mit stärker theoretisch ausgerichteter Forschung. Die für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellten Mitteln können die Forscher nach ihren Bedürfnissen flexibel einsetzen. Die Jury wählte die Leibniz-Preisträger aus 128 Vorschlägen aus.

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Forscher Brüstle verlangt baldige Klarheit über Stammzell-Forschung

Über die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen in Deutschland sollte nach Ansicht des Bonner Forschers Oliver Brüstle bis spätestens 1. Februar Klarheit bestehen. Brüstle bedauerte am Freitag die erneute Verschiebung seines Förderantrags durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und sprach vor Journalisten in Bonn von einem hoffentlich letzten Aufschub. Sollte die Entscheidung noch weiter aufgeschoben werden, bestehe Gefahr, dass Deutschland international überholt werde, sagte er. Für ihn sei nicht vorstellbar, dass sich Deutschland dieser Technologie verschließen werde.

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