Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Größter Forschungsskandal Deutschlands bleibt ohne weitere Folgen

Der größte Fälschungsskandal in der deutschen Forschung wird keine weiteren disziplinarischen Folgen haben. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium sieht ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Freiburger Klinikdirektor Roland Mertelsmann als rechtlich nicht angebracht an. Ministeriumssprecher Gunter Schanz bestätigte am Mittwochabend einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). In der Abteilung Mertelsmanns sollen zahlreiche gefälschte oder höchst verdächtige Veröffentlichungen über Krebsstudien entstanden sein.

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Britisches Anti-Klon-Gesetz in Kraft getreten

Das Klonen von Menschen ist in Großbritannien künftig ausdrücklich verboten. Ein entsprechendes Gesetz, das im Eilverfahren von der Labour-Regierung eingebracht worden war, trat nach einer Mitteilung des Justizministeriums in London am Dienstagabend in Kraft. Danach muss jeder, der die Einpflanzung eines geklonten Embryos in eine Frau plant, künftig mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren oder einer Geldstrafe rechnen.

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Grünes Licht in Schweden für Forschung an embryonalen Stammzellen

Der nationale schwedische Wissenschaftsrat hat sich am Dienstag für die Forschung mit embryonalen Stammzellen und das Klonen zu medizinischen Zwecken ausgesprochen. Die Richtlinien des Rates gelten als richtungweisend für die künftige Gesetzgebung.

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EU-Kommissar: Keine Forschungsgelder für Klonen von Embryonen

Die Europäische Union (EU) wird das Klonen von Embryonen zu medizinischen Zwecken in den kommenden Jahren nicht unterstützen. Nach derzeitigem Stand sollten jedoch Forschungsprojekte gefördert werden, bei denen Stammzellen bereits vorhandener, tiefgekühlter Embryonen genutzt würden, sagte EU- Forschungskommissar Philippe Busquin am Montag auf der Wissenschafts- Pressekonferenz in Bonn. "Die EU kann keine Vorschriften machen, sondern nur über Finanzierungen entscheiden." Die Wissenschaftler seien den Gesetzen ihrer Nation verpflichtet.

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Oslo und Stockholm erwarten zweihundert Nobelpreisträger zum 100. Jubiläum

Zur 100. Wiederverkehr der ersten Nobelpreisvergabe werden in dieser Woche mehr als 200 Träger der berühmtesten Auszeichnung der Welt in Stockholm und Oslo erwartet. Wie die Nobelstiftung in der schwedischen Hauptstadt am Montag mitteilte, haben von den 220 lebenden Nobelpreisträgern mit wenigen Ausnahmen alle Eingeladenen ihrer Teilnahme an mehreren wissenschaftlichen Symposien sowie Festveranstaltungen und der Vergabe der diesjährigen Preise am kommenden Montag zugesagt. Die ersten Nobelpreise für Literatur, Medizin, Physik und Chemie wurden am 10. Dezember 1901 in Stockholm und für Frieden am selben Tag in Oslo verliehen.

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Europäisches Patent auf Brustkrebs-Gen erteilt

Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat erneut ein Patent auf das menschliche Gen erteilt, das als Auslöser für Brustkrebs gilt. Die Behörde bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der Umweltorganisation Greenpeace. Das Patent ging an die US-Firma Myriad, die bereits im Frühjahr ein ähnliches, in ganz Europa umstrittenes Patent erhalten habe, teilte Greenpeace in Hamburg mit. "Das Europäische Patentamt will die Patentierung menschlicher Gene gegen alle Kritik aus Politik und Gesellschaft durchsetzen", kritisierte Greenpeace-Experte Christoph Then. EPA- Sprecher Rainer Osterwalder betonte, die Behörde wende geltendes Recht an, das auch die Patentierung von DNA-Sequenzen zulasse.

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Geteilte Reaktionen auf Ethikrat-Votum zu Stammzellen-Import

Die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zur Forschung mit Stammzellen menschlicher Embryos hat bei den Experten im Bundestag ein unterschiedliches Echo hervorgerufen. Während - unabhängig von der Parteizugehörigkeit - ein Lager begrüßte, dass sich der Ethikrat mehrheitlich für einen Import dieser Zellen ausgesprochen hat, lehnte eine andere Gruppe das strikt ab.

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Max-Planck-Gesellschaft vergab hoch dotierte Forschungspreise

Zwölf Wissenschaftler haben am Mittwochabend in Berlin den hoch dotierten Forschungspreis 2001 der Max-Planck-Gesellschaft erhalten. Er ist mit bis zu 250.000 Mark (128.000 Euro) dotiert. Zu den prämierten Arbeiten gehören unter anderem Untersuchungen von Nervenzellen und Studien zu Abgasen von Düsenflugzeugen sowie zur Rekonstruktion antiker Bauten. Acht der ausgezeichneten Forscher arbeiten in Deutschland, vier im Ausland. Der gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung verliehene Preis wurde in einer Feierstunde im Harnack-Haus Berlin der Max- Planck-Gesellschaft überreicht.

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Zwölf Wissenschaftler mit dem Max-Planck-Forschungspreis ausgezeichnet

Zwölf Wissenschaftler aus sechs Fachgebieten teilen sich den Forschungspreis der Max-Planck-Gesellschaft . Die Auszeichnung wird an ausländische und deutsche Spitzenforscher für herausragende, international anerkannte wissenschaftliche Leistungen verliehen. Der Preis ist jeweils mit bis zu 250.000 Mark dotiert. Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Forschungspreise. Die Mittel dafür werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden 51 Nominierungen vorgeschlagen. Die Preise werden am Mittwoch verliehen.

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Ethikrat-Chef drängt nach US-Klonexperiment auf baldiges Gesetz

Nach Berichten über einen US-Erfolg beim Klonen menschlicher Embryonen drängt in Deutschland der Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Spiros Simitis, auf ein Gesetz zum Import von Stammzellen. "Der Bundestag darf eine gesetzliche Regelung zum Stammzellenimport nicht länger aufschieben", sagte Simitis der "Berliner Zeitung" (Dienstag). Die Importfrage könne von der Frage des Klonens inhaltlich nicht getrennt werden.

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