Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Krebsmaus-Patent im Kern gültig - aber Teilerfolg der Patentgegner

Das 1992 erteilte Patent auf die "Harvard- Krebsmaus" muss in Teilen modifiziert werden, ist im Kern aber gültig. Zu diesem Urteil kam am Mittwoch die Einspruchsabteilung des Europäischen Patentamts in München nach zweitägiger Verhandlung. Damit konnten die Patentgegner einen Teilerfolg erzielen. Grundsätzlich sei eine Patentierung von Lebewesen nach der geltenden Rechtslage zwar zulässig, begründete die Einspruchsabteilung ihre Entscheidung. Die Patent-Ansprüche seien in ihrer umfassenden Gültigkeit für alle Säugetierarten jedoch nicht akzeptabel.

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Präsident der Leibniz-Gemeinschaft fordert 40 Milliarden Mark mehr für die Forschung

Die deutsche Wissenschaft ist nach Einschätzung des neuen Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft, Hans-Olaf Henkel, im Vergleich zu den USA und Japan bei den Forschungsausgaben entscheidend zurückgefallen. "Um wieder Anschluss an die Spitze zu bekommen, müssten Staat und Wirtschaft ihre Ausgaben um 40 Milliarden Mark jährlich steigern", erklärte Henkel am Mittwoch in Bochum. Mit einer Festrede unter dem Motto "Forschung ist Not" rpt "Forschung ist Not" will der ehemalige BDI-Präsident am Donnerstag im Deutschen Bergbaumuseum Bochum die Jahrestagung der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz eröffnen.

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Stammzellen-Import: Auch Thierse drängt auf spätere Entscheidung

Nach den Fraktionen von SPD, Grünen und Union drängt nun auch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) auf eine spätere Entscheidung zur Forschung mit importierten embryonalen Stammzellen. Wie die "Berliner Zeitung" (Mittwoch) berichtet, will Thierse die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bitten, ihr für den 7. Dezember geplantes Votum zu verschieben.

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Umstrittenes Patent für Krebsmaus wird neu verhandelt

Unter Protesten von Kritikern hat am Dienstag beim Europäischen Patentamt (EPA) in München die mündliche Verhandlung über das umstrittene Patent auf die "Harvard-Krebsmaus" begonnen. Vertreter der amerikanischen Harvard Universität in Cambridge forderten, dass das 1992 an die Universität erteilte Patent in vollem Umfang aufrechterhalten wird. Kritiker möchten dagegen eine Aufhebung des Patents. Greenpeace-Experte Christoph Then sagte, mit der Erteilung des Patents habe das Amt skrupellos die ethischen Grenzen überschritten.

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Christiane Fellbaum: Forscherpreis für die Hebung des Sprachschatzes

Wenn einem Menschen die Worte fehlen, er den Faden verloren hat und sich nun verzweifelt "einen Kopf macht" - dann ist er bei Christiane Fellbaum richtig. Denn die Sprachwissenschaftlerin setzt mit ihrem Computer dort an, wo konventionelle Wörterbücher nicht mehr mithalten können. Sie stellt per Knopfdruck Wortverbindungen her, die eine Sprache so reich an Bildern und Vorstellungen - und damit einzigartig - machen.

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Robert-Koch-Preis an Krebsforscher verliehen

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat den Robert-Koch-Preis 2001 am Montag in Bonn an den Biochemiker Axel Ullrich überreicht. Der 57-jährige Professor, der am Max-Planck- Institut in Martinsried bei München arbeitet, erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung einer neuen Art von Krebsmedikamenten. Für sein Lebenswerk wurde der britische Wissenschaftler Nicholas A. Mitchison mit der Robert-Koch-Medaille in Gold geehrt. Der 73-Jährige ist einer der großen Pioniere der Immunologie.

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Umstrittenes Patent auf Krebsmaus wird neu verhandelt

Neun Jahre nach der umstrittenen Patentierung der inzwischen berühmten "Harvard-Krebsmaus"steht eine endgültige Entscheidung über die Schutzrechte an. Vor dem Europäischen Patentamt werden vom 6. November an die von mehr als 100 Organisationen vorliegenden 17 Sammeleinsprüche verhandelt. Das Einspruchsverfahren ist auf drei Tage angesetzt, teilte die Behörde am Freitag in München mit.

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Bundestagsfraktionen bitten DFG um Aufschub der Stammzellen-Entscheidung

Die Bundestagsfraktionen von SPD, Grünen und CDU/CSU werden die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bitten, die für den 7. Dezember angesetzte Entscheidung über die Forschung mit embryonalen Stammzellen erneut zu vertagen. Sie hätten sich darauf verständigt, dass SPD-Fraktionschef Peter Struck einen entsprechenden Brief schreibt, wie eine Sprecherin der SPD-Fraktion am Freitag auf Anfrage bestätigte. Die FDP lehnt dagegen eine Vertagung ab.

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Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt höchst dotierten Preis der deutschen Wissenschaftsgeschichte

Mit zwei Millionen Mark dotiert die Nobel-Stiftung zur Zeit den bekanntesten Wissenschaftspreis der Welt. Allerdings nicht den höchsten: Mit dem Wolfgang Paul-Preis vergibt die Alexander von Humboldt-Stiftung in diesem Jahr einmalig bis zu jeweils 4,5 Millionen Mark an 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Spitzenklasse aus dem Ausland - und bietet ihnen Top-Forschungskonditionen an deutschen Forschungsinstituten.

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EU-Kommissar: Patentschutz für Medikamente wird nicht geändert

Die EU lehnt knapp zwei Wochen vor Auftakt der Welthandelskonferenz in Katar eine grundsätzliche Änderung des Abkommens zum Schutz geistigen Eigentums ab. Das hatten einige Entwicklungsländer, unter anderem Brasilien, gefordert. Sie wollen den Patentschutz für Medikamente nach eigenem Ermessen aussetzen, wenn das gesundheitspolitisch geboten erscheint. «Das geht viel zu weit», warnt EU-Außenhandelskommissar Pascal Lamy. «Ich bin absolut dafür, geistiges Eigentum zu schützen», sagte der Kommissar im Gespräch mit dem «Handelsblatt».

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