Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Medizinische Zeitschriften schliessen Reihen gegen Einfluss der Pharmaindustrie

Führende medizinische Zeitschriften weltweit haben Massnahmen gegen die Verfälschung von Forschungsergebnissen unter anderem durch die pharmazeutische Industrie angekündigt. Die Chefredakteure der Zeitschriften erklärten einstimmig, künftig werde man von Wissenschaftlern vor der Veröffentlichung ihrer Studien eine Erklärung über mögliche Interessenkonflikte verlangen.

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Bonner Stammzellforscher wollen Multiple Sklerose angehen

Eine Therapie für Multiple Sklerose (MS) wird eines der ersten Ziele für die Bonner Stammzellforscher sein, sollte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Dezember dem Import embryonaler Stammzellen zustimmen. "Wir sehen uns an einem Punkt, die Erfolg versprechenden Ergebnisse aus dem Tierversuch an menschlichen embryonalen Stammzellen zu überprüfen", sagte der Neuropathologe Oliver Brüstle am Samstag in Frankfurt vor MS- Kranken. Er dämpfte aber zugleich Hoffnung auf schnelle Erfolge.

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Spanische Wissenschaftler fordern Zulassung der Embryonenforschung

Namhafte spanische Wissenschaftler haben sich dafür ausgesprochen, die Forschung an embryonalen Stammzellen in ihrem Land zuzulassen. Die Molekularbiologin Margarita Salas forderte nach einem Bericht der Tageszeitung "El Pais" (Freitagausgabe) eine rasche Gesetzesänderung, um das medizinische und therapeutische Potenzial derartiger Forschungen ausschöpfen zu können. Dafür sollten die rund 40 000 eingefrorenen Embryonen freigegeben werden, die bei künstlichen Befruchtungen in spanischen Geburtskliniken übrig geblieben seien. Salas ist Präsidentin des Bundes der königlichen Wissenschaftsakademien.

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Microsoft fordert Unternehmen zu mehr Einsatz für die Forschung auf

Bill Gates hat Technologie-Firmen und Regierungen weltweit aufgefordert, trotz wirtschaftlicher Flaute verstärkt in Forschung und Entwicklung zu investieren. Die Computerindustrie müsse auch weiter langfristige Projekte finanzieren, sagte der Microsoft- Chef am Mittwoch auf einem Fest zum zehnten Geburtstag des Microsoft Research Center in Redmond (Bundesstaat Washington). Ohne Grundlagenforschung könne kein technologisches Fundament für die kommenden Generationen geschaffen werden.

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Streit um Begrenzung von Stammzellenforschung bei Kongress-Anhörung

Die Forschung an embryonalen Stammzellen bleibt in den USA umstritten. Bei einer Kongress-Anhörung am Mittwoch in Washington verteidigte Gesundheits-und Sozialminister Tommy Thompson die jüngste Entscheidung von George W. Bush, nur eine begrenzte Forschung mit Bundesmitteln zu fördern. Befürworter einer umfangreicheren Forschung mit dem demokratischen Senator Edward Kennedy an der Spitze warnten bei dem Hearing dagegen, dass die Bush- Entscheidung möglicherweise sensationelle Durchbrüche bei der Bekämpfung verschiedenster Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer verhindern könnte.

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Führender US-Stammzellforscher für therapeutisches Klonen

Der führende amerikanische Stammzellforscher Rudolf Jaenisch hat sich für die Nutzung des so genannten therapeutischen Klonens ausgesprochen. Dies sei ethisch unbedenklicher als die Verwendung embryonaler Stammzellen, sagte Jaenisch der "Berliner Zeitung". Er arbeitet am Bostoner Whitehead-Institut und berät führende US-Politiker in Fragen der Gentechnik. Zuvor hatte sich auch der Herzspezialist Prof. Axel Haverich von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) für das therapeutische Klonen eingesetzt.

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Künast will Gespräche über Genpflanzen fortsetzen

Die Bundesregierung will die auf dem Höhepunkt der BSE-Krise ausgesetzten Gespräche mit der Industrie über den möglichen Anbau von genmanipulierten Pflanzen wieder aufnehmen. Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) wolle sich dazu im Herbst mit Vertretern der Biotech-Branche treffen, sagte Sprecherin Sigrun Neuwerth. Künast wolle darüber hinaus auch mit der Ernährungsindustrie, dem Handel und der Landwirtschaft über Chancen und Risiken der so genannten grünen Gentechnik sprechen.

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Euro-Patentamt weist Einspruch gegen Mischwesen zurück

Das Europäische Patentamt (EPA) hat einen Einspruch gegen ein Patent auf Mischwesen aus Mensch und Tier abgelehnt. Dies bestätigte ein Sprecher der Behörde am Freitag in München. Das Patent (EP 322240) der amerikanischen Universität Stanford (USA) erstreckt sich auf Tiere, in die menschliche Zellen oder Organe verpflanzt werden.

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Niedersachsens Wissenschaftsminister für Forschung mit Stammzellen

Niedersachsens Wissenschaftsminister Thomas Oppermann (SPD) hat sich erneut für eine kontrollierte Forschung an embryonalen Stammzellen ausgesprochen. "Wir müssen abwägen zwischen der Achtung vor dem Embryo und der Würde des Menschen, der auf neue Therapien hofft", sagte Oppermann am Freitag während eines Hearings im Landtag in Hannover über die Möglichkeiten und Grenzen der Stammzellforschung. Viele kranke Menschen setzten große Hoffnungen auf die neuen Möglichkeiten der Medizin. "Mit diesen Hoffnungen dürfen wir nicht leichtfertig umgehen."

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