Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Fachblatt "Nature" verlangt Transparenz von Wissenschaftlern

Das Wissenschaftsmagazin Nature will mehr Transparenz: Wissenschaftler, die ihre Forschung in der renommierten Zeitschrift veröffentlichen wollen, müssen künftig angeben, ob Interessenkonflikte zwischen den Ergebnissen ihrer Studien und ihren finanziellen Verhältnissen bestehen. Das schreibt Herausgeber Philip Campbell im Editorial der aktuellen Ausgabe.

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Wie US-Wissenschaftler auf Georg W . Bushs Stammzellen-Entscheidung reagieren

Die betroffenen US-Wissenschaftler haben zur Stammzellen-Entscheidung von Präsident Bush Stellung bezogen. Einige haben laut New York Times ihrer Bestürzung Ausdruck verliehen, dass ihre Arbeit durch die Beschränkung auf die bestehenden 60 Zell-Linien behindert werde, andere zeigten sich froh über das Erreichte. Der Großteil der Forscher stimmt darin überein, dass es jetzt zu beweisen gelte, über welches Potenzial die Stammzellen-Forschung wirklich verfüge.

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Deutsch-französische Initiative für Klon-Verbot bei UN chancenreich

Die gemeinsame Initiative Deutschlands und Frankreichs gegen das Klonen von Menschen könnte bei der nächsten UN- Vollversammlung im September zu einem der wichtigsten Diskussionsthemen werden. Es sei sehr wahrscheinlich, dass der gemeinsame Antrag auf die Tagesordnung gesetzt wird, sagte am Donnerstag ein UN-Sprecher.

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Bush befürwortet begrenzte Stammzellen-Forschung

US-Präsident George W. Bush hat in einer Rede an das amerikanische Volk mitgeteilt, dass die Forschung an menschlichen Stammzellen nur in begrenztem Umfang staatlich unterstützt und genau kontrolliert werden soll. Die Forschung an neuen Stammzellen soll nicht gefördert werden, nur Experimente mit bereits bestehenden Linien von bereits zerstörten Embryos.

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Gesundheitsministerin will bundesweites Brustkrebs-Screening

Zur besseren Früherkennung von Brustkrebs will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) flächendeckende Reihenuntersuchungen einführen.

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US-Institut befürwortet weitere Stammzellforschung

Wissenschaftler in Amerika sollen die Freiheit haben, an humanen embryonalen Stammzellen zu forschen. Zu diesem Ergebnis ist das US-Gesundheitsinstitut National Institutes of Health (NIH) in einem von der amerikanischen Regierung in Auftrag gegebenen Bericht gekommen. Dieser Bericht wurde am Mittwoch von Lana Skirboll, der Direktorin der Gesundheitsbehörde, einem Kongressausschuss vorgestellt.

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Ethikrat-Chef Simitis: Verbote für Forschung sind illusorisch

Der Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Spiros Simitis, hält Forschung für nicht lenkbar. "Es ist illusorisch, Forschung steuern zu wollen, sie an bestimmte Prämissen binden zu wollen und sie mit Verboten zu versehen", sagte der Professor in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Simitis begründet dies damit, dass Forschung stets auf Neugier beruhe.

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US-Firma will menschliche Embryonen zur Stammzell-Gewinnung klonen

Ein amerikanisches Unternehmen will menschliche Embryonen klonen, um aus ihnen Stammzellen zu gewinnen. Nach einem Bericht der "Washington Post" vom Donnerstag hat die Biotech-Firma Advanced Cell Technology in Worcester (US-Staat Massachussetts) nach einjähriger Vorbereitung jetzt Experimente zum Klonen von Embryonen begonnen. Sie ist das erste Forschungsinstitut der USA, das solche Versuche offen zugibt, schreibt die Zeitung. Vor ihnen hatten sich koreanische Forscher 1998 zu entsprechenden Experimenten bekannt. In Deutschland sind diese Experimente verboten.

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DFG gegen Import von Stammzellen aus speziell erzeugten Embryonen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Vorstoß der US-Forscher kritisiert, die erstmals gezielt Embryonen für die Forschung erzeugt hatten. Er bedauere den amerikanischen Tabubruch, sagte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker dem Berliner "Tagesspiegel". Es sei gut, dass das deutsche Embryonenschutzgesetz diese Methode verbiete. Außerdem, so Winnacker, könne er in dem Vorstoß "keinerlei wissenschaftlichen Durchbruch" sehen.

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