Forschungspolitik

"Wir Wissenschaftler sollten auf den Mittelstand zugehen"

Reinhard Hüttl, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, bezieht Stellung zum Fracking, zu Industrie 4.0 und zur Situation des Mittelstandes.

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Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Der Brexit trifft auch die Wissenschaft

Wie geht es weiter nach dem Brexit? Darauf hat auch EU-Forschungskommissar Carlos Moedas noch keine endgültige Antwort. Für ihn sollte die europäische Wissenschaft aber vor allem eines: offener werden.

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Das Jahr der Katastrophen

Das Jahr der Katastrophen

Challenger, Tschernobyl, Schweizerhalle – 1986 ereigneten sich drei große Unglücksfälle, die den Menschen ihre Grenzen aufzeigten. Aber haben sie aus den Katastrophen auch Erkenntnisse gewonnen, fragt Ernst Peter Fischer.

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Kostenlose Gesundheitsinfos für Entwicklungsländer

Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Herausgeber der sechs größten medizinischen Fachzeitschriften haben eine Initiative gestartet, die rund 100 Entwicklungsländern den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen ermöglicht. Das Übereinkommen gestattet den Ländern den Internetzugang zu rund 1.000 führenden medizinischen und wissenschaftlichen Journale, dies gratis oder zu stark reduzierten Preisen. Die Generaldirektorin der WHO, Gro Harlem Brundtland, sieht diesen Entschluss als einen der größten Schritte bisher, die Kluft zwischen Reich und Arm beim Zugang zu Gesundheitsinformationen zu schmälern.

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Körber-Preis für internationale Gentechnik-Forscher

Der mit 750 000 Euro (1,467 Millionen Mark) dotierte Körber-Preis geht in diesem Jahr an ein internationales Forscherteam, das den Ertrag von Nahrungspflanzen mit Hilfe der Gentechnik steigern möchte. Die fünf Wissenschaftler seien weltweit führend bei der Untersuchung von Transportvorgängen durch pflanzliche Zellmembranen, teilte die Hamburger Körber-Stiftung am Donnerstag mit. Das Team will mit Hilfe der Gentechnik zudem Pflanzen züchten, die salztoleranter sind.

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Embryonenforschung: DFG will keine "Forschungspolizei" sein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hält bei Ausweitung der embryonalen Stammzellenforschung die Einrichtung einer unabhängigen Kontrollstelle für erforderlich. Vorbild dafür könne die Zentrale Kommission für biologische Sicherheit sein, die heute bereits gentechnische Forschungsprojekte beobachtet, sagte DFG- Präsident Ernst-Ludwig Winnacker am Donnerstag vor der Presse in Berlin.

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Änderungen des Montrealer Protokolls stehen in Deutschland vor der Ratifizierung

Die Bundesregierung hat am Mittwoch die Ratifizierung von Änderungen des Montrealer Protokolls zum Schutz der Ozonschicht auf den Weg gebracht. Das 1987 geschlossene Protokoll regelt den Umgang mit Stoffen, die die Ozonschicht schädigen. Es sollte den weltweiten Ausstieg aus Produktion und Verwendung der Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) einleiten. Bei den Änderungen handelt es sich um weitere Produktions- und Handelsbeschränkungen.

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Ministerin Schmidt: Aids ungeschminkt ins Auge blicken

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat dazu aufgefordert, "Aids ungeschminkt ins Auge zu blicken". Alle Länder seien aufgerufen, unabhängig von ihren kulturellen Wertvorstellungen Strategien gegen die Immunschwächekrankheit durchzusetzen, sagte die Ministerin am Mittwochmorgen zum Auftakt des 8. Deutschen Aids-Kongresses in Berlin. Der UN-Aids-Bericht zeige eine Besorgnis erregende Zunahme von Aids-Infektionen in osteuropäischen Staaten wie Russland und die Ukraine. In ganz Osteuropa habe sich die Zahl HIV- Infizierter von 1999 auf 2000 von 420 000 auf 700 000 erhöht. In Deutschland leben rund 37 000 Menschen mit HIV und Aids.

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Mediziner: Neue Therapien mit Hilfe der Gentechnik stärker betonen

Bei der Diskussion um die Gentechnik sollten nach Ansicht des bekannten Herzmediziners Axel Haverich die positiven Effekte für kranke Menschen stärker ins Blickfeld rücken. "Wenn die Menschen wüssten, welche neuen Therapiemöglichkeiten es geben könnte, wäre die Akzeptanz für die Forschung mit embryonalen Stammzellen viel größer", sagte der Herzspezialist der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

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Union fordert Gesetz gegen Missbrauch von Gendaten

Die Union hat die Bundesregierung aufgefordert, umgehend ein Gesetz gegen den Missbrauch von Gendaten in der Arbeits- und Versicherungswelt vorzulegen. Die Unionsfraktion stellte am Mittwoch in Berlin einen entsprechenden am Vortag beschlossenen Antrag vor. Dieser entspricht in den Eckpunkten dem bereits von den Grünen vorgelegten Gesetzentwurf.

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Molekularbiologe Dirk Görlich erhält Alfried Krupp-Förderpreis

Der Molekularbiologe Dirk Görlich erhält den mit einer Million Mark dotierten Förderpreis 2001 der Essener Alfried Krupp von Bohlen und Halbachstiftung.

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Universität Göttingen stellt "Fehlverhalten" bei Krebsstudie fest

Im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Nierenkrebs hat ein Untersuchungsgremium der Universität Göttingen akademische Mängel an der Forschungsarbeit festgestellt. Der betreffende Wissenschaftler habe in seiner Publikation ein Bild aus dem Internet ohne die erforderliche Kennzeichnung verwendet und bei der Auswertung von Röntgenbildern "der wissenschaftlich notwendigen Sorgfalt nicht Genüge geleistet". Der Mediziner sei deshalb aufgefordert worden, seinen Antrag auf Habilitierung zurückzunehmen, sagte Universitäts-Präsident Horst Kern am Mittwoch vor Journalisten.

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Vogel (CDU): Menschenwürde wichtiger als Standort für Genforschung

In der Diskussion um die Genforschung hat Thüringens Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) die Menschenwürde über die Standortfrage gestellt. "Das Argument Standort ist zwar wichtig. Aber die Standortfrage ist nicht die wichtigste, sondern die Würde des Menschen ist noch wichtiger", sagte Vogel dem MDR-Fernsehen in einer Mitteilung des Senders vom Dienstag.

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