Geisteswissenschaften

Wie ein Laser gotische Kathedralen enträtselt

Wie ein Laser gotische Kathedralen enträtselt

Mit einem Laserscanner hat ein Kunsthistoriker gotische Kathedralen in Frankreich vermessen. Das bringt Licht ins Dunkel um die Architektur der grandiosen Bauwerke.

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Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!
Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!

Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!

Die Wissenschaft hat eine neue Spielart: die "Soziale Physik". Mithilfe einem Schubser aus den Social Media soll der Einzelne sein Leben besser meistern können. Ob diese Physik auch hält, was sie verspricht, ist allerdings fraglich. Ein Kommentar von Ernst Peter Fischer

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Spät sprechende Kinder werden oft schlechte Leser

Kinder, die erst nach ihrem zweiten Geburtstag mit dem Sprechen beginnen, haben später oft mehr Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben und besitzen ein kleineres Vokabular. Das berichtet das amerikanische "Journal of Speech, Language and Hearing Research". Es stellt damit den beruhigenden und oft wiederholten Hinweis in Frage, Kinder holten diesen Entwicklungsnachteil meist auf.

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Die alten Griechen pflegten die Verskunst strenger als die Römer

Innerhalb der Antike können die Griechen als die Klassiker angesehen werden und die Römer als die Modernen. Das jedenfalls lege die Verskunst der beiden Völker nahe, behaupten zwei Mathematiker der Universidad Nacional Autónoma de Mexico. Während die griechischen Dichter sich noch streng an die Versmaße hielten, gingen die römischen Autoren sehr viel freier mit den Versregeln um. Das zeigten die Wissenschaftler mit Methoden der Informationstheorie. Ihre Ergebnisse sollen demnächst in der Zeitschrift "Association for Integrative Studies" erscheinen.

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Nach dem Tod des Partners: Gemeinschaft mit Gleichgesinnten suchen

Frauen und Männer, die nach dem Tod ihres Partners / ihrer Partnerin plötzlich allein dastehen, müssen in dieser Gesellschaft selbst dafür sorgen, dass sich neue Beziehungen und Lebensinhalte ergeben. Wie sich dies am sinnvollsten angehen lässt, hat die Soziologin Betina Hollstein von der Freien Universität Berlin in ihrer Dissertation "Soziale Netzwerke nach der Verwitwung" untersucht. Ihr Fazit ist: Sich jetzt auf die restliche Familie - Kinder und Enkel ? stützen zu wollen, sei der problematischste Weg, den Witwen oder Witwer einschlagen können. Besser sei es, die Gemeinschaft von Menschen zu suchen, mit denen man Interessen und Freizeitaktivitäten teilen kann.

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Einmal Verbrecher - nicht immer Verbrecher

Wer als Jugendlicher straffällig wird und ins Jugendgefängnis muss, startet damit noch nicht automatisch eine Karriere als Berufsverbrecher. Zwei Soziologen vom Institut für Kriminologie der Universität Tübingen sind jetzt in einem Forschungsprojekt der Frage nachgegangen, wie die Lebensmuster von jungen Straftätern etwa bis zu ihrem 40. Lebensjahr aussehen. Ihre Erkenntnis: Die meisten jugendlichen Straftäter sind spätestens mit 30 Jahren wieder resozialisiert. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts haben Wolfgang Stelly und Jürgen Thomas auch als Buch unter dem Titel "Einmal Verbrecher - immer Verbrecher?" veröffentlicht.

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Agatha Christies Giftmischungen sind vom Feinsten

In 41 der über 80 Krimis von Agatha Christie kommt das Mordopfer durch Gift ums Leben. Die britische Krimiautorin hat sich nicht von Ungefähr immer wieder für diese Todesursache entschieden, war sie doch in ihren jungen Jahren einige Zeit in einer Apotheke tätig. Wie gut sie dort aufgepasst und sich Kenntnisse über unheilvolle Substanzen angeeignet hat, haben jetzt erstmals zwei Berliner Rechtsmediziner untersucht. Sie kommen zu dem Schluss: Agatha Christies Darstellungen der Symptome und Wirkungen von Giften haben fast Lehrbuchniveau. Die Ergebnisse der Studie werden von der Gesellschaft für toxikologische und forensische Chemie im Verlag Dr. Dieter Helm veröffentlicht. Die Publikation befindet sich derzeit im Druck.

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Könnten wir Menschen verstehen, die seit Generationen im Weltall unterwegs waren?

Eines Tages wird es möglich sein: Menschen brechen mit einem Raumschiff ins Weltall auf und leben dann über mehrere Generationen in so einem Raumschiff oder auf Raumstationen. Gesetzt den Fall, jemand von ihnen käme nach 200 Jahren zu Besuch auf die Erde ? könnten die Menschen ihn verstehen?

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Kaltes Heimatland ? bessere Chance auf Olympia-Medaille

Bei den Olympischen Spielen haben Sportler aus Nationen, die in kälteren Regionen der Erde zu Hause sind, die besseren Medaillen-Chancen ? und das auch im Sommer. Das haben zwei Wirtschaftswissenschaftler des US-amerikanischen Wellesley College herausgefunden. Nach der Theorie von Daniel Johnson und Ayfer Ali werden Deutschland und Russland in Salt Lake City die meisten Medaillen ergattern, dicht auf gefolgt von den USA und Norwegen. Das meldet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner Ausgabe vom 16. Februar.

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Studie: Müll-Manager mögen ihren Job

Wohl jedem würden auf Anfrage sofort verschiedene Berufe einfallen, die er oder sie nicht für Geld und gute Worte ergreifen wollte: Müllmann, Tierkörperbeseitiger, Kammerjäger, Gefängniswärter - um nur einige zu nennen. Ein Wissenschaftler der University of Cincinnati ist jetzt der Frage nachgegangen, wie sich eigentlich diejenigen fühlen, die zwar nicht selbst die unangenehme oder dreckige Arbeit ausführen, aber noch nah genug "dran" sind, um mit der verpönten Arbeit in Verbindung gebracht zu werden.

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Coachtalk: Nach dem Spiel sagen Trainer immer das Gleiche

Trainer, die nach einem Spiel in den Medien interviewt werden, sagen im Prinzip immer das Gleiche. Der einzige Unterschied, der auszumachen ist, bezieht sich darauf, ob des Trainers Mannschaft gerade gewonnen oder verloren hat. Dies hat der Kommunikationswissenschaftler John Llewellyn von der Wake Forest University festgestellt, der sich seit Jahrzehnten mit Sportkommentaren beschäftigt.

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Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

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