Geisteswissenschaften

Wie ein Laser gotische Kathedralen enträtselt

Wie ein Laser gotische Kathedralen enträtselt

Mit einem Laserscanner hat ein Kunsthistoriker gotische Kathedralen in Frankreich vermessen. Das bringt Licht ins Dunkel um die Architektur der grandiosen Bauwerke.

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Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!
Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!

Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!

Die Wissenschaft hat eine neue Spielart: die "Soziale Physik". Mithilfe einem Schubser aus den Social Media soll der Einzelne sein Leben besser meistern können. Ob diese Physik auch hält, was sie verspricht, ist allerdings fraglich. Ein Kommentar von Ernst Peter Fischer

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Russische Banken fördern Wirtschaft kaum

Bei der wirtschaftlichen Entwicklung Russlands seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion haben Banken bislang eher eine Nebenrolle gespielt. Während sie in hochentwickelten Marktwirtschaften als Kapitalsammelstellen und Finanzierungsinstitute eine wichtige Aufgabe erfüllen, hapert es in Russland mit solchen Diensten. Wegen mangelnder Sicherheit des Ersparten bevorzugen russische Bürger noch immer den Sparstrumpf. Das geht aus einer aktuellen Studie der Cambridge University hervor. Sie wurden durch die britische Forschungsgemeinschaft für Ökonomie und Soziologie (ESRC) finanziert.

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Kinder- und Jugendbericht fordert "Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung"

Der elfte Kinder- und Jugendbericht des Deutschen Jugendinstituts, der am 30. Januar von der Bundesregierung beraten wurde, entwirft das Bild einer "tendenziell kinderlosen Gesellschaft". Er warnt vor der Gefahr der Gettoisierung einiger Städte sowie vor einer gigantischen Fehlsteuerung des Bildungs- und Ausbildungssystems und fordert eine "Demokratisierung der Demokratie", auch um den Eintritt Jugendlicher in rechtsextreme Organisationen zu verhindern.

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Der Vampir des Volksglaubens beißt nicht

Der Vampir, den der Kinogänger zu sehen bekommt, hat mit dem Vampir des Volksglaubens nicht viel zu tun. Viele der Klischees wurden dem sagenhaften Wesen aus der Welt der Toten erst später angedichtet. Dies berichtet der Historiker und Balkanologe Peter Mario Kreuter von der Universität Bonn.

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Von der Einsamkeit des Internetsurfers

Wer viel im Internet unterwegs ist, verbringt weniger Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden. So die ersten Teilergebnisse einer Studie, in der Wissenschaftler der Stanford University und der Freien Universität Berlin das Alltagsverhalten von 6.000 Amerikanern untersucht haben.

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Kurz gemeldet: Frauen bilden andere Hierarchien als Männer

Frauen, so lautet eine verbreitete Ansicht, kämen in qualifizierten Beruf seltener in eine Führungsposition, weil sie weniger hierarchisch dächten als Männer. Jetzt hat Marianne Schmid Mast von der Universität Zürich den Umgang von Frauen mit Hierarchien untersucht und das Vorurteil entkräftet: Frauen bilden ? sogar in reinen Frauen-Gruppen - ebenfalls Hierarchien, nur gehen sie dabei anders vor als Männer.

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Überfluss an Rohstoffen löst heute die meisten Kriege aus - nicht der Kampf um knappe Ressourcen

Wenn die Rohstoffe knapp werden, bekriegen sich die Menschen. Das gilt schon fast als Binsenweisheit. Dennoch ist sie offenbar falsch und das Gegenteil richtig: Kriege entstehen ? zumindest in neuester Zeit ? in Regionen, die bestimmte Rohstoffe im Überfluss haben. Zu dieser Erkenntnis kam jetzt, wie "New Scientist" berichtet, das Worldwatch Institute in Washington in einer neuen Studie.

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Bestrafung von "Schnorrern" ist die Triebfeder für kooperatives Verhalten

Menschen spenden Geld für wohltätige Zwecke oder setzen sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl ein. Die beiden Wirtschaftstheoretiker Ernst Fehr von der Universität Zürich und Simon Gächter von der Universität St. Gallen haben jetzt in einem Experiment mit 240 Studenten gezeigt, dass ein derartiges selbstloses Verhalten nur dann eine Gesellschaft dauerhaft dominieren kann, wenn "Schnorrer" bestraft werden. Für die Bestrafung der Schnorrer nehmen die Altruisten sogar zusätzliche Einbußen in Kauf. Das berichtet das Fachmagazin Nature (Bd. 415, Nr. 6868, S. 137).

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In Ostdeutschland bald mehr Männer als Frauen

Durch den Bevölkerungsrückgang in Deutschland werde es besonders in Ostdeutschland bald zu einer krassen Situation im Geschlechterverhältnis kommen. Dieses Szenario entwirft der Chemnitzer Soziologe Bernhard Nauck. Er ist der einzige ostdeutsche Professor im Vorstand der neu gegründeten "Deutschen Gesellschaft für Demographie".

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