Geisteswissenschaften

Wie ein Laser gotische Kathedralen enträtselt

Wie ein Laser gotische Kathedralen enträtselt

Mit einem Laserscanner hat ein Kunsthistoriker gotische Kathedralen in Frankreich vermessen. Das bringt Licht ins Dunkel um die Architektur der grandiosen Bauwerke.

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Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!
Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!

Soziale Physik als Lebenshilfe? Alles Unsinn!

Die Wissenschaft hat eine neue Spielart: die "Soziale Physik". Mithilfe einem Schubser aus den Social Media soll der Einzelne sein Leben besser meistern können. Ob diese Physik auch hält, was sie verspricht, ist allerdings fraglich. Ein Kommentar von Ernst Peter Fischer

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Debatte um "faule Arbeitslose" immer vor der Wahl und in der Flaute

Im April 2001 war es wieder soweit: Mit der markigen Äußerung "Es gibt kein Recht auf Faulheit" rügte der Bundeskanzler die Arbeitslosen der Republik, die zu bequem seien, einen Job anzunehmen. Seitdem wird wieder landauf landab in Talkshows und Presseclubs debattiert, ob es den Arbeitslosen nicht vielleicht doch zu gut gehe. ? So eine Debatte sei weder neu noch komme sie von ungefähr, sagen Wissenschaftler vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in einer gerade erschienenen Studie.

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Wenn "er" in Rente geht, kontrolliert "sie" die Finanzen

Was viele Ehemänner befürchten, im Ruhestand tritt es ein: Die Ehefrauen übernehmen die Finanzverwaltung. Das ist allerdings auch zum Besten für das Ehepaar, weil sie nämlich sparsam wirtschaftet. Der Grund für diesen Machtwechsel im ehelichen Finanzministerium ist, dass die Frauen meist jünger sind als ihre Männer und sich bewusst oder unbewusst darüber im Klaren sind, dass sie ihren Mann voraussichtlich überleben werden. Das Geld muss also auch später noch reichen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der University of Washington. Ihre Erkenntnisse erscheinen demnächst im Journal of Public Economics.

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Wie Frauen im KZ Trost im Schreiben fanden

Frauen in den Konzentrationslagern des Nationalsozialismus' lebten in einer kaum fassbaren Hölle von Hunger, Entkräftung, Demütigung und Missbrauch. Dennoch fanden einige von ihnen noch die Kraft, ihre Leiden in Gedichten zu Papier zu bringen. Eine Berliner Forscherin hat 1200 dieser Gedichte analysiert und zeigt, wie Lyrik die Frauen vor der Zerstörung ihrer Identität bewahrte.

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Mehr als 3.400 Sprachen werden im 21. Jahrhundert sterben

Linguisten sind besorgt um den Fortbestand seltener Sprachen. Von den gegenwärtig 6.800 bekannten Sprachen könnten am Ende dieses Jahrhunderts mehr als 3.400 und im schlimmsten Fall bis zu 6.120 von der Erde verschwunden sein. Die seltenen Sprachen werden oft nur noch von weniger als 2.500 Menschen gesprochen. Auch sterben in vielen Ländern seltene Sprachen wegen der politischen Verhältnisse aus, weil ihr Unterricht aus den Schulen verbannt wird. Naturkatastrofen, die Menschen aus ihren Lebensräumen vertreiben oder töten, sowie die dominanten Verkehrssprachen führen ebenfalls zum Sprachensterben, berichtet Payal Sampat, ein Wissenschaftler des World Watch Instituts, in der Juniausgabe des World Watch Magazins.

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Frauen erkennen Gesichter besser als Männer

Frauen können Gesichter besser wieder erkennen als Männer ? und zwar unabhängig von Frisur und Mimik. Sie lassen sich von diesen Äußerlichkeiten weniger ablenken. Das fand ein Forscherteam um Josef Bigun an der schwedischen Universität Halmstad heraus, berichtet das Fachmagazin "New Scientist".

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Bisher unbekanntes Leibniz-Buch entdeckt

Eine Potsdamer Wissenschaftlerin hat ein bisher unbekanntes Buch des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) entdeckt. Wie die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften mitteilte, handelt es sich um das 1694 mit Druckort Amsterdam anonym veröffentlichte militärpolitische Werk mit dem Titel "Fas est et ab hoste doceri" (Man sollte auch bei seinem Gegner in die Lehre gehen) unter Bezugnahme auf Edikte des französischen Kardinals Richelieu.

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Triumph der Naturforscher soll Geisteswissenschaftler voranbringen

Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms werden die Geisteswissenschaften so wichtig wie noch nie zuvor. Das prophezeite der Präsident des Deutschen Hochschulverband, Professor Hartmut Schiedermair (Universität Köln) unlängst auf einer Tagung über die Zukunft der Geisteswissenschaften in Frankfurt. "Nur sie wissen die Antwort auf die Frage "Was ist der Mensch?"", sagte Schiedermair.

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