Amerikanische Forscherin: Schlechtes Wetter brachte dem Abenteurer Scott am Südpol den Tod

Ein ungewöhnlich kalter Herbst ist dem Briten Robert F. Scott nach dem Wettlauf zum Südpol im März des Jahres 1912 zum tödlichen Verhängnis geworden. Das behauptet die amerikanische Autorin Susan Solomon in ihrem Buch "The Coldest March". "Sie haben peinlich genau geplant, doch die Natur hat alle Pläne umgeworfen", wird die Wissenschaftlerin in der "New York Times" zitiert. In gewöhnlichen Jahren hätte die Expedition perfekt funktioniert.
Solomon stützt sich auf aktuelle Klimadaten aus der Antarktis. Scott hatte mit Temperaturen um die minus 34 Grad Celsius zu kämpfen, normal seien jedoch um etwa zehn Grad höhere Werte, erklärt Solomon. Auf dem Rückweg vom Pol, der zur großen Enttäuschung der Briten bereits wenige Tage zuvor vom Norweger Roald Amundsen erreicht worden war, fiel die Expedition daher mehr und mehr zurück.

Ein Schneesturm zwang die drei noch verbliebenen Männer schließlich zum Ausharren in einem Zelt, wo sie schließlich erfroren - wenige Kilometer von einem rettenden Materialdepot entfernt.

Ulrich Dewald


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