Hitler wollte England mit der Maul- und Klauenseuche überziehen

Deutsches Vieh war resistenter als britisches
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges wollte Hitler England mit der Maul-und Klauenseuche (MKS) überziehen. Bei gezielter Verbreitung des Virus, so Hitlers Vortstellung, könnte die Nahrungsmittelversorgung in Groß-Britannien lahmgelegt werden. Dies berichtet die britische "Times" unter Berufung auf Forschungen am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch-Stiftung.

Hitler hatte im Ersten Weltkrieg eine Gasverletzung erlitten. Dies bewog ihn, vom Einsatz biologischer Waffen, die Menschen direkt betrafen, Abstand zu nehmen. Doch eine "defensive" oder indirekte Nutzung von biochemischen Waffen wollte er zulassen. Das MKS-Virus schien Hitler dazu das geeignete Mittel.

Deutschland hatte im Jahre 1938 eine Maul- und Klauenseuche durch strenge Quarantäne-Maßnahmen nach wenigen Monaten überstanden. Geheime Feldversuche von Forscher deuteten zudem an, dass der Viehbestand in Deutschland gegen das MKS-Virus widerstandsfähiger sein würde als der britische.

Die Virus-Attacke fand jedoch nie statt. Nach Angaben der Times fehlte den Nazis eine sichere Methode, um das Virus auf die Insel zu bringen. Ein Bomber mit den Viren hätten die Briten abschießen und die MKS-Erreger dann gegen Deutschland anwenden können, so die Befürchtungen.
Joris Mailing


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