Geschichte

Lepra im Zuge des Eichhörnchen-Handels?

Lepra im Zuge des Eichhörnchen-Handels?

Forscher präsentieren eine erstaunlich wirkende Erklärung für die Ausbreitung der Lepra im mittelalterlichen England: Der Handel mit Fell und Fleisch von Eichhörnchen könnte die Erkrankung von Skandinavien auf die Britischen Inseln gebracht haben.

weiter
Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Wissenschaftler haben Alter und Inhalt eines Sacks bestätigt, um den sich eine mittelalterliche Legende dreht: Er wird einer Wundertat des heiligen Franz von Assisi zugeschrieben.

weiter
Warum haben die Römer Irland nicht erobert?

Warum haben die Römer Irland nicht erobert?

Bis in den Norden Britanniens marschierten sie – doch warum blieb ausgerechnet Irland von der Expansion des Römischen Reiches verschont? Ein Historiker erklärt es.

weiter

Die Wiege des Golfsports liegt in Holland

Bislang war die Welt für die golfbegeisterten Schotten, die sich als Erfinder dieses Sports wähnen konnten, noch in Ordnung. Doch nun hat Heiner Gillmeister, Anglist und Sporthistoriker der Universität Bonn, im Londoner "International Jounal of the History of Sport" (Bd. 19) eine These veröffentlicht, die arg am Selbstbewusstsein des traditionsreichen Golflandes kratzt: Neue Indizien belegten, dass die Wiege dieses Sports nicht in den Highlands, sondern in Holland stand.

weiter

Zuchtpferde haben 77 Mütter

Die vom Menschen gehaltenen Pferde stammen von ungefähr 77 Wildstuten ab. Die Wildtiere wurden in der Geschichte der Pferdezucht weltweit in rund 17 Regionen eingefangen, berichten Forscher von "Biopsytec Analytik" in Rheinbach in einer Vorabpublikation des Fachmagazins "Proceedings" der Amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften.

weiter

Warum der "Bestseller" aus dem Mittelalter um König Arthur den modernen Leser überfordert

Für mitteralterliche Menschen waren die Handlungen der Charaktere leichter nachvollziehbar

weiter

Im Internet den alten Griechen ins Portmonee gucken

Die alten Griechen kannten schon in archaischer Zeit, ab etwa dem 7. Jahrhundert v. Chr. Geld als Tauschmittel. Die ersten Münzen, also geprägte Metallscheiben, wie wir sie auch heute kennen, tauchten im 8. Jahrhundert v. Chr. in Ionien auf. Wie die alten Griechen mit diesem Geld umgingen, wieviel die Dinge des Alltags kosteten, welchen Lohn die einzelnen Berufgruppen für ihre Arbeit bekamen oder welche Geldstrafen es gab - das alles lag bis vor einigen Jahrzehnten noch völlig im Dunkeln. Ein Historiker-Projekt an der Universität Bremen hat jetzt gesammelte Erkenntnisse über die Geldwirtschaft im antiken Griechenland in einer Datenbank verarbeitet und sie im Internet für jedermann zugänglich gemacht.

weiter

Massengrab napoleonischer Soldaten in Litauen gefunden

In einem Vorort von Vilnius fanden Bauarbeiter die sterblichen Überreste von mindestens 1.000 Menschen. Archäologen identifizierten die Skelette anhand gefundener Kleidungsreste und Erkennungsmarken als die sterblichen Überreste von französischen Soldaten der Napoleon-Zeit. Dies berichtet "Voice of America" unter Berufung auf AFP und AP.

weiter

Spanische Seefahrer im achtzehnten Jahrhundert vom stärksten Erdbeben der Geschichte Kaliforniens überrascht

Berichte über das Beben in alten Tagebüchern gefunden

weiter

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe