Geschichte

Lepra im Zuge des Eichhörnchen-Handels?

Lepra im Zuge des Eichhörnchen-Handels?

Forscher präsentieren eine erstaunlich wirkende Erklärung für die Ausbreitung der Lepra im mittelalterlichen England: Der Handel mit Fell und Fleisch von Eichhörnchen könnte die Erkrankung von Skandinavien auf die Britischen Inseln gebracht haben.

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Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Wissenschaftler haben Alter und Inhalt eines Sacks bestätigt, um den sich eine mittelalterliche Legende dreht: Er wird einer Wundertat des heiligen Franz von Assisi zugeschrieben.

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Warum haben die Römer Irland nicht erobert?

Warum haben die Römer Irland nicht erobert?

Bis in den Norden Britanniens marschierten sie – doch warum blieb ausgerechnet Irland von der Expansion des Römischen Reiches verschont? Ein Historiker erklärt es.

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Tod von Alexander dem Großen stürzte Babylon in eine Wirtschaftskrise

Politisch instabile Verhältnisse schaden der Wirtschaft. Das galt offenbar schon vor mehr als 2.300 Jahren: Nach dem Tod von Alexander dem Großen am 10. Juni 323 v. Chr. in Babylon erlebte die Stadt eine zwanzig Jahre anhaltende Wirtschaftskrise, berichtet das Magazin "Nature" in seiner Online-Ausgabe.

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Kurz gemeldet: Runen gehen vermutlich nicht auf lateinisches Alphabet zurück

Die germanischen Runen gehen möglicherweise nicht, wie bisher angenommen, auf das lateinische, sondern auf das etruskische Alphabet zurück. Das vermutet der amerikanische Sprachforscher Thomas Markey in der Januar-Ausgabe des Hamburger Magazins "Geo".

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Experte: Holocaust-Berichte sind literaturwissenschaftlich unerforscht

Die von Überlebenden der Konzentrationslager verfassten Darstellungen sind nach Angaben des Gießener Germanisten Prof. Erwin Leibfried noch kaum literaturwissenschaftlich aufgearbeitet worden. "Es gibt da eine echte Forschungslücke - historisch hat man natürlich untersucht, was mit den Juden passiert ist, aber nicht literaturwissenschaftlich", sagte Leibfried in einem dpa-Gespräch. Der Wissenschaftler ist auch Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung der Literatur des Holocaust, die am vergangenen Wochenende in Gießen gegründet wurde.

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Alte Römer trennten bereits Trink- und Nutzwasser

Moderne Städte können von den Technologien der alten Römer lernen, behauptet ein kanadischer Forscher. Die Römer hätten für ihre Millionenstadt auf vorbildliche Weise gutes Trinkwasser und qualitativ schlechtes Nutzwasser auf getrennten Wegen gewonnen und verbraucht.

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Chinesen fanden früher einen Seeweg um Afrika als Europäer

Die Europäer waren nicht die ersten, die einen Seeweg um das Südliche Afrika entdeckt haben. Als der Portugiese Vasco da Gama 1498 um das Kap der Guten Hoffnung herum einen Weg nach Asien fand, kannten die Chinesen schon längst das Land und die Meere um Afrika. Das belegt eine chinesische Karte von 1402, die den gesamten afrikanischen Kontinent zeigt. Über den Fund der Karte berichtete jetzt die Sprecherin des südafrikanischen Parlamentes, Frene Ginwala, am Rande eines Regierungstreffens in Tokyo, Japan.

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Zwei Drittel der Merowinger-Urkunden sind Fälschungen

Von den merowingischen Königen, den Vorgängern der Karolinger, sind 196 Urkunden überliefert, davon 38 im Original. Doch zwei Drittel aller dieser Texte bekräftigen oder verkünden Besitz- oder Privilegienansprüche, die nicht gerechtfertigt sind. Es handelt sich um Fälschungen, die etwa 400 Jahre nach dieser Herrscher-Dynastie entstanden sind, um angebliche Besitzrechte zu behaupten. Dies hat jetzt der Bonner Historiker Theo Kölzer in einer fast 1000-seitigen kommentierten Quellen-Edition belegt.

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Neue Wehrmachtsausstellung zeigt Beteiligung der Truppen an Rasse- und Vernichtungskrieg

Krawalle, Demonstrationen, ein Sprengstoffanschlag - die Wehrmachtsausstellung hatte bei ihrer Tournee 1995-1999 in Deutschland und Österreich wie kaum eine andere historische Exposition Streit und Gewalt ausgelöst. Neonazis, aber auch frühere Soldaten sahen die Wehrmacht verunglimpft. Die Unionsfraktion im Bundestag sprach von einer einseitigen Dokumentation. Eine Historikerkommission stellte schließlich sachliche Fehler in der Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung fest. Institutsleiter Jan Philipp Reemtsma stoppte die Schau. Jetzt, zwei Jahre später, öffnet eine neue Wehrmachtsaustellung am 28. November in Berlin im Museumsgebäude "Kunstwerke" erstmals ihre Pforten.

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Hermann Löher: Vom Inquisitor zum Gegner der Hexenverfolgung ? Augenzeugenbericht aus dem 17. Jahrhundert im Internet

Den Bericht eines Zeugen der Hexenverfolgung haben Archivare der Universität Bonn für das Internet bearbeitet. Der Autor, Hermann Löher, war Anfang des 17. Jahrhundert als Bürgermeister von Rheinbach gleichzeitig Schöffe bei Gerichtsverfahren gegen vermeintliche Hexen. Später geriet seine Familie ebenfalls in das Visier der Hexenverfolger, weshalb Löher mit seiner Familie nach Amsterdam geflohen ist. Dort schrieb er das Buch "Wemütige Klage der Frommen Unschültigen", das nun der Archivar Thomas Becker zusammen mit seiner Frau ins Internet gestellt hat.

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