Wissen fürs Wochenende

Am Wochenende soll wieder die Sonne herauskommen. (Foto: gilaxia/iStock)

Sie haben Zeit und suchen gute Lesestücke, bei denen Sie etwas lernen können? Dann haben wir das Richtige für Sie. Jeden Freitagabend finden Sie künftig auf wissenschaft.de Empfehlungen der Redaktion. Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Viele Anleger wissen nicht, für welche Zwecke ihr Geld benutzt wird – und sie wollen es vielleicht auch gar nicht wissen. Deswegen will die "Divestment"-Bewegung" Anleger dazu bringen, nicht nur profitabel, sondern auch ethisch zu investieren – zum Beispiel grüne Technologien zu fördern statt die Öl- und Kohleindustrie. Das gemeinnützige Recherche-Netzwerk "Correctiv" hat in diesem Sinn untersucht, wie die Bundesländer mit ihrem Geld umgehen: Sie haben knapp 400 Millionen Euro in Firmen gesteckt, die den Klimaschutzzielen der Bundesregierung entgegenstehen, heißt es in der Analyse von "Correctiv".

Am Samstag vor 25 Jahren brachte Tim Berners-Lee seine revolutionäre Idee ins Rollen: ein weltweites Netz verlinkter Informationsangebote, das World Wide Web. Seine erste Website war zwar schon über ein halbes Jahr online, aber für viele Nutzer nicht zu lesen. Eine Praktikantin programmierte also noch einen einfachen Browser, und weil sich seine Institutskollegen nicht richtig dafür interessierten, stellte Berners-Lee am 6. August 1991 alle Infos ins Netz. "Das ist der Wendepunkt", heißt es in einem Rückblick des "Tagesspiegel".

Die Olympischen Spiele beginnen, und das Zika-Virus ist weiterhin ein Thema. Wie sehr muss man sich sorgen? Viele Medien geben Antworten. Hier stellen wir ein Angebot vor, das sich eigentlich an Journalisten richtet, aber auch frei zugänglich ist. Beim "Science Media Center Deutschland" kommen ausgewählte Wissenschaftler ausführlich zu Wort.

Der Brexit beschäftigt auch die Wissenschaft: Forscher fragen sich, warum so viele Briten ihre Warnungen in den Wind schlugen und welche Einschnitte ihnen nun bei europäischen Kooperationen drohen. Die "taz" berichtet über erste Diskussionsrunden in England und Deutschland. Die "Stiftung Wissenschaft und Politik" prüft indes, wie sich der Brexit auf die europäische Klimapolitik auswirkt. Großbritannien hat den Ausstoß von Treibhausgasen überdurchschnittlich reduziert – dieser Beitrag könnte künftig fehlen und die anderen EU-Staaten müssten sich mehr anstrengen.

Waren Sie auch nominiert? Haben Sie sich auch einen Kübel Eiswasser über den Kopf gießen lassen oder doch lieber Geld für die Forschung zur Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) gespendet? Das US-amerikanische Magazin "New Yorker" berichtet von den Erfolgen der Ice Bucket Challenge: nicht zuletzt seien mehr als 200 Millionen Dollar zusammengekommen. Viele deutsche Medien haben die Meldung aufgegriffen und auch erste Forschungsergebnisse dargestellt – zum Beispiel die Kollegen von "heise.de".

Wolken in S-Form, eine Insel wie ein D – ein NASA-Mitarbeiter hat Luftaufnahmen mit natürlich geformten Buchstaben gesammelt und ein ABC zusammengestellt. Wir zeigen auf www.wissenschaft.de die Bilder und fragen beim Sammler nach, wie es dazu kam.

Zum Schluss blicken wir auf eine Tagung in Manchester zurück, auf der vor einigen Tagen Wissenschaftler, Politiker und Journalisten zusammentrafen. In einer der vielen Diskussionsrunden ging es um Humor in der Forschung. Den könne man nicht lernen, erfuhr man dort. Und ein Nobelpreisträger riet allen, die es nicht können: "Wenn du dazu verdammt bist, langweilig zu sein, dann mach es kurz." Eine launige Zusammenfassung finden Sie bei der "Stuttgarter Zeitung".

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