Wissen fürs Wochenende

Werden künftig Roboter die Nachrichten verlesen? (Foto: iStock/Kirsty Pargeter)

Die Künstliche Intelligenz macht Fortschritte und übernimmt weitere Bereiche unseres Alltags. Auch die der Journalisten? Oder gar ihren Job? Zu diesem Thema empfehlen wir Ihnen eine Website, ebenso wie zur gescheiterten Mars-Sonde Schiaparelli. Außerdem geht's um eine Reise mit "bild der wissenschaft"-Lesern in die Eifel und die schmerzhaftesten Wespenstiche. Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Die Journalisten sind gut dran: 0 Prozent der Tätigkeiten in diesem Beruf könnten heute schon Maschinen übernehmen. Das sagt der "Job-Futuromat" der ARD, den der Datenjournalist Björn Schwentker mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung recherchiert hat. Nur beim Online-Redakteur sind es 17 Prozent, mutmaßlich sind Routine-Aufgaben wie Wetter und Fußballergebnisse gemeint. Hier sind Computer schon gut genug, um die Daten selbständig in einigermaßen abwechslungsreichen Formulierungen zu präsentieren. Wer aber befürchtet, dass die Maschinen bald intelligent genug würden, um die Weltherrschaft zu übernehmen, dem sei ein Zitat des Informatikers Pedro Domingos ans Herz gelegt: "Das wahre Problem ist, dass sie dumm sind, aber trotzdem schon die Weltherrschaft übernommen haben."

Klarheit auf dem Roten Planeten

Inzwischen ist klar, warum die Landung der europäisch-russischen Raumsonde Schiaparelli scheiterte: ein programmiertes Missverständnis zwischen zwei Systemen der Maschine. Die Bremsdüsen feuerten am Ende nicht lange genug und die Sonde schlug viel zu heftig auf dem Marsboden auf. Der "Tagesspiegel" kommentiert den Fehlschlag: Der Mars bleibe trotzdem ein lohnendes Ziel.

Unterwegs mit bdw-Lesern

Der langjährige Chefredakteur von "bild der wissenschaft" Wolfgang Hess hat eine Gruppe Leserinnen und Leser in die Eifel begleitet und Wissenschaftler unterschiedlicher Fächer getroffen. (Eine Wiederholung der Reise im kommenden Jahr ist bereits ausgebucht.) Es ging um Vulkanismus, Edelsteine, den Abbau von Braunkohle und das Erdzeitalter Karbon, in dem die Kohle entstand. Am letzten Tag der Reise besuchte die Gruppe ein Waldforschungsprojekt des Forschungszentrums Jülich, und Wolfgang Hess erklärt im Videoblog, warum er den Wald nun mit anderen Augen sieht.

Zum Schluss etwas zum Gruseln

Die Wespensaison geht gerade zu Ende, die Jungköniginnen suchen sich Verstecke für den Winter. Da präsentiert der Kollege Lars Fischer, der auch den Podcast "Wir werden alle sterben" bespielt, auf dem Portal Spektrum.de eine Übersicht der schmerzhaftesten Wespenstiche aus aller Welt. Es gibt tatsächlich Wissenschaftler, die das im Selbstversuch ausprobiert haben. Mit den Wespen hierzulande sind wir im Vergleich dazu gut bedient, sofern wir nicht allergisch auf das Gift reagieren.

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Eine kurzweilige Führung durch den Bienenstock mit einer erhellenden Dosis Wissenschaft – das bietet das Buch "Die Honigfabrik" von Jürgen Tautz.

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