Gedankenspiele über die Zukunft

Credit: yystom/iStock

Kultur-Entwicklung, Klimawandel, kritische Kapazitätsgrenzen... Wie geht es mit der Menschheit und ihrem bedrohten Heimatplaneten weiter? Dieser Frage widmet sich bild der wissenschaft in seiner Februar-Ausgabe in origineller Weise: mit Rückblicken aus der Zukunft. Die wissenschaftlichen Autoren der fünfteiligen Titelgeschichte haben sich darüber Gedanken gemacht, welche Chancen und Risiken sich momentan abzeichnen und wie Menschen der Zukunft einmal auf uns blicken könnten.

Der Teilartikel "Energie ohne Emissionen" versetzt den Leser ins Jahr 2117 und blickt auf die möglicherweise positiven Entwicklungen zurück, die es im Bereich Energie, Verkehr und Emissionen gegeben haben könnte. Ein Jahrhundert nach der Energiewende könnte der Strom demnach ganz aus regenerativen Quellen stammen und der Verkehr hat durch günstige Entwicklungen stark abgenommen. Aber einige Probleme scheinen doch geblieben zu sein. Der Artikel rückt damit auf spezielle Weise die Ziele in den Vordergrund, die momentan im Visier der Menschheit stehen sollten.

Rückblicke aus der Zukunft

Weiter geht es mit der Frage: Warum bewahren wir eigentlich Altes und präsentieren es in Museen? Ein Archäologe der Zukunft könnte dahinter überholte Sichtweisen erkennen: Vielleicht wollten wir damit in einer globalisierten Welt das Trennende zwischen den Kulturen betonen. Ein modernes Verständnis von Kulturgemeinschaft könnte hingegen Verbindungen stiften, geht aus dem Artikel hervor.

Den dritten Teil des bdw-Titelthemas bildet ein Interview mit der US-amerikanischen Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes, Autorin des Buches "Vom Ende der Welt". In dieser Science-Fiction-Analyse hat sie ihre Forschungsergebnisse mit spekulativen Überlegungen zu einer plausiblen Erzählung kombiniert. Im Fokus des Interviews steht der Diskurs um den Klimawandel, der nicht zuletzt durch den neuen US-Präsidenten Donald Trump nun erneut an Brisanz gewonnen hat. Oreskes warnt: "Künftige Generationen werden uns verurteilen".

Artikel Nummer vier versetzt den fiktiven Rückblick noch in fernere Zukunft: Was werden Geologen in den Sedimenten der Erde finden, wenn sie in einigen Tausend Jahren Bohrkerne ziehen? Anhand von Technikfossilien wird sich wohl abzeichnen, wie es der Menschheit und dem Planeten ergangen ist. Wenn ein Geologe in einigen Tausend Jahren in der Region des einstigen Berlin den Boden untersucht, wird er im Bohrprofil vielleicht die Spuren eines Zeitalters finden, in dem die Erde der menschlichen Gesellschaft weiterhin eine Bleibe bieten konnte.

Abgerundet wird die Titelgeschichte von einem Comic: Der antike Philosoph Sokrates unternimmt darin eine Zeitreise ins heutige Stuttgart und philosophiert dort mit einer Philosophin über das knifflige Thema Robotik und künstliche Intelligenz.

Die Artikel des Titelthemas "Wie wir die Welt prägen" finden Sie in der Februar-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 17. Januar im Handel erhältlich ist.

 

  
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