Kultur & Gesellschaft

Was hinter der "Cocoliztli"-Epidemie steckte

Elend unvorstellbaren Ausmaßes: Von 1545 bis 1550 wurde die ohnehin gebeutelte indigene Bevölkerung Mexikos von einer mysteriösen Erkrankung dahingerafft. Nun haben Forscher den möglichen Erreger der sogenannten "Cocoliztli"-Epidemie identifiziert. weiter

Was Kriege in Afrikas Tierwelt anrichten

Was Kriege in Afrikas Tierwelt anrichten

Afrika wird seit langem von vielen bewaffneten Konflikten heimgesucht. Ein Forscherduo ist nun systematisch der Frage nachgegangen, wie es der Tierwelt im Schatten des menschlichen Leids ergangen ist.

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Unbekannte Ureinwohner

Unbekannte Ureinwohner

Der amerikanische Kontinent wurde möglicherweise doch in nur einer großen Einwanderungswelle besiedelt. Indizien dafür liefert nun das Erbgut eines vor rund 11.500 Jahren in Alaska gestorbenen Mädchens.

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Jesus im Forscherblick

Jesus im Forscherblick

Er steht im Zentrum des christlichen Glaubens – doch was wissen Archäologen und Historiker tatsächlich über Jesus und seine Geschichte? Um diese Frage dreht sich das Titelthema der aktuellen Ausgabe von bild der wissenschaft.

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Schlechte Physik im Kino, Börsenkurse, überlistbare Biometrie: Die Themen des Wissenschaftsteils der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung...

Diabetes-Epidemie in Deutschland Jeder zehnte Deutsche ist an Diabetes (Typ 2) erkrankt. Experten sprechen von einer Epidemie und streiten sich mit den Krankenkassen über die richtige Behandlung. Wie...

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Kurz gemeldet: Vater geht zur Arbeit, Mutter wechselt die Windeln ? Alltag in Deutschland

Der Mann zieht hinaus ins feindliche Leben ... Und drinnen waltet / die züchtige Hausfrau - so sah es Friedrich Schiller Anno 1800. Und so ist es - fast 200 Jahre nach Schillers Tod - immer noch: 98,9 Prozent der Männer arbeiten ihr Leben lang in Vollzeit. Bei den Frauen sind es lediglich 31,1 Prozent, die in ihrem Leben ausschließlich vollzeitbeschäftigt waren. Alle anderen Frauen haben Phasen der Teilzeitarbeit, Babypausen und Zeiten der Familienarbeit in ihrer Erwerbsbiografie. Dies ermittelte die Hans-Böckler-Stiftung in einer Studie für die Bundesregierung.

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Die andere Herrschaft der Frauen: Das Matriarchat gibt es doch

Das Matriarchat, eine Gesellschaft, in der die Frauen das Sagen haben und nicht die Männer, gibt es nicht und hat es nie gegeben. Zu dieser Auffassung sind die meisten Wissenschaftler nach einem Jahrhundert des Forschens gelangt. Dem widerspricht nun die Anthropologin Peggy Reeves Sanday vom archäologischen Museum der Universität Pennsylvania: Das Volk der Minangkabau auf West-Sumatra lebt im Matriarchat ? jedoch sieht dies anders aus, als von vielen erwartet, schreibt die Wissenschaftlerin in ihrem in diesen Tagen erschienenen Buch "Women at the Center: Life in a Modern Matriarchy" ("Frauen im Mittelpunkt: Leben in einem modernen Matriarchat").

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Keine Drogen dank Mama

Wer den Drogen keine Macht geben möchte, der sollte sich weniger um Fussballer-Trikots und mehr um die Familien kümmern. Denn dass gesunde Familienverhältnisse der beste Schutz für Jugendliche gegen die Versuchungen aus Labors, Mohnfeldern und Cannabisplantagen sind, bewies jetzt eine von der europäischen Kommission finanzierte internationalen Studie unter der Leitung der Newcastle University in Großbritannien. Das Forscherteam um Dr. Paul McArdle vom Newcastle University`s Department of Child Health konnte zeigen, dass 14-15jährige Jugendliche deutlich weniger Alkohol und anderen Drogen zuneigten, wenn sie von beiden Eltern großgezogen worden waren und eine gute Betreuung und gesunde Familienverhältnisse genossen hatten. Als der einflussreichste Einzelfaktor stellte sich jedoch eine enge Beziehung zur Mutter heraus.

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Nachfahren von Karrierefrauen sterben aus

Die Familienlinien von Karrierefrauen, die aus beruflichen Gründen erst spät Kinder bekommen, sterben mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit aus. Durchsetzen werden sich dagegen Nachkommen von Frauen aus der unteren Mittelschicht, die ihre ersten Kinder bereits in ihren Zwanzigern zur Welt bringen. Das behauptet die Soziologin Bobbi Low von der Universität Michigan in Ann Arbor in ihrem demnächst erscheinenden Buch "The Biodemography of Fertility" ("Die Biodemographie der Fruchtbarkeit").

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