Kultur & Gesellschaft

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage. weiter

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Wir sind wirklich älter als gedacht

Wir sind wirklich älter als gedacht

Eine Genstudie bringt mehr Klarheit in das Wirrwarr unserer Vorgeschichte. Denn sie bestätigt, dass die ersten Vertreter des Homo sapiens schon vor gut 300.000 Jahren gelebt haben könnten – früher als lange gedacht.

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Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Wissenschaftler haben Alter und Inhalt eines Sacks bestätigt, um den sich eine mittelalterliche Legende dreht: Er wird einer Wundertat des heiligen Franz von Assisi zugeschrieben.

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Der moderne Mensch hat viele Wurzeln

Der anatomisch moderne Mensch hat sich in mindestens zwei großen Auswanderungswellen von Afrika nach Eurasien bewegt. Dabei hat er nicht vorhandene Menschenpopulationen vertrieben, sondern sich mit ihnen vermischt, behauptet ein Genetiker im Magazin "Nature" (Bd. 416, S. 45).

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War James Watt ein Gauner?

Der schottische Maschinenbauer, Ingenieur und Erfinder James Watt (1736 - 1819), der mit seiner Dampfmaschine die industrielle Revolution einleitete, war möglicherweise ein Betrüger. Historiker vermuten, dass Watt mit etwa 20 Jahren Flöten hergestellt und sie unter dem Namen des berühmten Pariser Flötenbauers Thomas Lot verkauft hat, berichtet das Londoner Magazin "New Scientist" (9. März, S. 48).

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Näherinnen als Feministinnen des 18. Jahrhunderts

Nähen war, wie Waschen oder Bügeln, Inbegriff weiblicher - und damit geringgeschätzter - Beschäftigung. Doch die Näherinnen des 18. Jahrhunderts konnten sich, anders als viele ihrer Zeitgenossinnen, über eben diesen Beruf ein Stück Gleichberechtigung erobern und vielleicht sogar die Idee der Gleichberechtigung vorantreiben. Dies ist die These einer Historikerin der University of Illinois at Urbana-Champaign, die sie in ihrem Buch "Fabricating Women: The Seamstresses of Old Regime France, 1675-1791" vorstellt.

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Im Mittelalter galten Kindkönige als voll regierungsfähig

Im Mittelalter trugen die Herrscher ihre Waffen nicht nur zur Zierde. Überall konnten bewaffnete Feinde auftauchen, gegen die sie sich wehren mussten. Umso eigenartiger mutet es an, dass gerade im Mittelalter oft kleine Kinder auf den Thron gelangten - ohne dass ein offizieller Vormund sie vertrat. Ein Historiker der Universität Bonn ist diesem Paradox in mehr als 30 Fällen nachgegangen und kommt zu dem Schluss: Das Mittelalter kannte nur sehr konkrete Vorstellungen von Herrschaft. Daher musste als König angesehen werden, wer als König geboren war, ganz gleich, wie alt er zur Zeit der Herrschaftsübernahme war. Seine Studie veröffentlichte der Historiker in den "Schriften der Monumenta Germaniae Historica".

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Eine kurzweilige Führung durch den Bienenstock mit einer erhellenden Dosis Wissenschaft – das bietet das Buch "Die Honigfabrik" von Jürgen Tautz.

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