Kultur & Gesellschaft

Amphibischer Dinosaurier entdeckt

Forscher berichten von einem skurrilen Dinosaurier, der offenbar semiaquatisch gelebt hat: An Land bewegte er sich auf zwei Beinen und im Wasser schwamm er gewandt mit seinen Flossen. weiter

Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Seit die Mumie von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, 1991 entdeckt wurde, wird darüber spekuliert, wie er zu Tode kam. Was haben die Forscher Neues über den Eismann herausgefunden?

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Prähistorische Frauenpower

Prähistorische Frauenpower

Die Frauen der prähistorischen europäischen Bauern hatten mehr Kraft in ihren Armen als die weiblichen Ruderchampions von heute, belegen Knochenanalysen. Der Grund dafür: die harte körperliche Arbeit dieser Bäuerinnen.

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Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Schon vor 4800 Jahren waren Menschen in Europa mit der Pest infiziert, wie Genanalysen jetzt belegen. Wahrscheinlich wurde der Erreger damals mit einwandernden Steppennomaden aus Asien eingeschleppt.

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Der moderne Mensch hat viele Wurzeln

Der anatomisch moderne Mensch hat sich in mindestens zwei großen Auswanderungswellen von Afrika nach Eurasien bewegt. Dabei hat er nicht vorhandene Menschenpopulationen vertrieben, sondern sich mit ihnen vermischt, behauptet ein Genetiker im Magazin "Nature" (Bd. 416, S. 45).

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War James Watt ein Gauner?

Der schottische Maschinenbauer, Ingenieur und Erfinder James Watt (1736 - 1819), der mit seiner Dampfmaschine die industrielle Revolution einleitete, war möglicherweise ein Betrüger. Historiker vermuten, dass Watt mit etwa 20 Jahren Flöten hergestellt und sie unter dem Namen des berühmten Pariser Flötenbauers Thomas Lot verkauft hat, berichtet das Londoner Magazin "New Scientist" (9. März, S. 48).

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Näherinnen als Feministinnen des 18. Jahrhunderts

Nähen war, wie Waschen oder Bügeln, Inbegriff weiblicher - und damit geringgeschätzter - Beschäftigung. Doch die Näherinnen des 18. Jahrhunderts konnten sich, anders als viele ihrer Zeitgenossinnen, über eben diesen Beruf ein Stück Gleichberechtigung erobern und vielleicht sogar die Idee der Gleichberechtigung vorantreiben. Dies ist die These einer Historikerin der University of Illinois at Urbana-Champaign, die sie in ihrem Buch "Fabricating Women: The Seamstresses of Old Regime France, 1675-1791" vorstellt.

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Im Mittelalter galten Kindkönige als voll regierungsfähig

Im Mittelalter trugen die Herrscher ihre Waffen nicht nur zur Zierde. Überall konnten bewaffnete Feinde auftauchen, gegen die sie sich wehren mussten. Umso eigenartiger mutet es an, dass gerade im Mittelalter oft kleine Kinder auf den Thron gelangten - ohne dass ein offizieller Vormund sie vertrat. Ein Historiker der Universität Bonn ist diesem Paradox in mehr als 30 Fällen nachgegangen und kommt zu dem Schluss: Das Mittelalter kannte nur sehr konkrete Vorstellungen von Herrschaft. Daher musste als König angesehen werden, wer als König geboren war, ganz gleich, wie alt er zur Zeit der Herrschaftsübernahme war. Seine Studie veröffentlichte der Historiker in den "Schriften der Monumenta Germaniae Historica".

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Harte Nuss
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Was kommt dabei heraus, wenn sich Alice nicht ins Wunderland verirrt, sondern in eine Vorlesung über Quantenphysik? Eine Reise als intellektueller und ästhetischer Genuss.

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