Kultur & Gesellschaft

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage. weiter

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Wir sind wirklich älter als gedacht

Wir sind wirklich älter als gedacht

Eine Genstudie bringt mehr Klarheit in das Wirrwarr unserer Vorgeschichte. Denn sie bestätigt, dass die ersten Vertreter des Homo sapiens schon vor gut 300.000 Jahren gelebt haben könnten – früher als lange gedacht.

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Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Wissenschaftler haben Alter und Inhalt eines Sacks bestätigt, um den sich eine mittelalterliche Legende dreht: Er wird einer Wundertat des heiligen Franz von Assisi zugeschrieben.

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Kurz gemeldet: Väter im Beruf erfolgreicher als Männer ohne Kinder

Verheiratete Männer mit Kindern erhalten leichter eine Professur als Männer ohne Kinder. Das ist das Ergebnis einer US-Studie des Nationalen Research Council zur Situation von Männern und Frauen in Wissenschaft und Technik, wie die Online-Ausgabe der Zeitschrift "Science" berichtet.

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Zwei Drittel der Merowinger-Urkunden sind Fälschungen

Von den merowingischen Königen, den Vorgängern der Karolinger, sind 196 Urkunden überliefert, davon 38 im Original. Doch zwei Drittel aller dieser Texte bekräftigen oder verkünden Besitz- oder Privilegienansprüche, die nicht gerechtfertigt sind. Es handelt sich um Fälschungen, die etwa 400 Jahre nach dieser Herrscher-Dynastie entstanden sind, um angebliche Besitzrechte zu behaupten. Dies hat jetzt der Bonner Historiker Theo Kölzer in einer fast 1000-seitigen kommentierten Quellen-Edition belegt.

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Höchstdotierter deutscher Förderpreis geht an zwölf Wissenschaftler

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Freitag die Leibniz-Preisträger 2002 bekannt gegeben. Zwölf Wissenschaftler werden mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet. Die Fördersumme von je drei Millionen Mark (1,55 Millionen Euro) wird an Forscher vergeben, die mit größerem apparativem Aufwand arbeiten. 1,5 Millionen Mark erhalten Wissenschaftler mit stärker theoretisch ausgerichteter Forschung. Die für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung gestellten Mitteln können die Forscher nach ihren Bedürfnissen flexibel einsetzen. Die Jury wählte die Leibniz-Preisträger aus 128 Vorschlägen aus.

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Forscher Brüstle verlangt baldige Klarheit über Stammzell-Forschung

Über die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen in Deutschland sollte nach Ansicht des Bonner Forschers Oliver Brüstle bis spätestens 1. Februar Klarheit bestehen. Brüstle bedauerte am Freitag die erneute Verschiebung seines Förderantrags durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und sprach vor Journalisten in Bonn von einem hoffentlich letzten Aufschub. Sollte die Entscheidung noch weiter aufgeschoben werden, bestehe Gefahr, dass Deutschland international überholt werde, sagte er. Für ihn sei nicht vorstellbar, dass sich Deutschland dieser Technologie verschließen werde.

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Größter Forschungsskandal Deutschlands bleibt ohne weitere Folgen

Der größte Fälschungsskandal in der deutschen Forschung wird keine weiteren disziplinarischen Folgen haben. Das baden-württembergische Wissenschaftsministerium sieht ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Freiburger Klinikdirektor Roland Mertelsmann als rechtlich nicht angebracht an. Ministeriumssprecher Gunter Schanz bestätigte am Mittwochabend einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). In der Abteilung Mertelsmanns sollen zahlreiche gefälschte oder höchst verdächtige Veröffentlichungen über Krebsstudien entstanden sein.

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Eine kurzweilige Führung durch den Bienenstock mit einer erhellenden Dosis Wissenschaft – das bietet das Buch "Die Honigfabrik" von Jürgen Tautz.

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