Kultur & Gesellschaft

Zecken parasitierten schon die Dinosaurier

In einem Bernstein haben Forscher eine urzeitliche Zecke entdeckt, die sich an eine Dinosaurier-Feder klammert. Dies belegt erstmals, dass Zecken vor rund 100 Millionen Jahren das Blut gefiederter Saurier saugten. weiter

Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Ötzi: Es war heimtückischer Mord

Seit die Mumie von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, 1991 entdeckt wurde, wird darüber spekuliert, wie er zu Tode kam. Was haben die Forscher Neues über den Eismann herausgefunden?

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Prähistorische Frauenpower

Prähistorische Frauenpower

Die Frauen der prähistorischen europäischen Bauern hatten mehr Kraft in ihren Armen als die weiblichen Ruderchampions von heute, belegen Knochenanalysen. Der Grund dafür: die harte körperliche Arbeit dieser Bäuerinnen.

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Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Die Pest kam schon in der Steinzeit nach Europa

Schon vor 4800 Jahren waren Menschen in Europa mit der Pest infiziert, wie Genanalysen jetzt belegen. Wahrscheinlich wurde der Erreger damals mit einwandernden Steppennomaden aus Asien eingeschleppt.

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400 neue Briefe von und an Charles Darwin veröffentlicht

Kaum ein Wissenschaftler hat unsere Vorstellung von Natur und Entwicklung so geprägt wie Charles Darwin (1809-1882). Zu seinen Lebzeiten löste seine Theorie heftige Diskussionen auch in der nicht-fachlichen Welt aus. Auf Empörung stieß vor allem seine These, dass der Mensch letztlich vom Affen abstamme. Vierhundert Briefe aus der reichen Korrespondenz von und an Charles Darwin sind jetzt in Cambridge neu herausgegeben worden. Sie stammen alle aus dem Jahr 1864, das für Charles Darwin ein sehr produktives Jahr war, obgleich der 55-Jährige damals gesundheitlich angeschlagen war. Die neu edierten Briefe bilden den 12. Band der ambitionierten "Correspondence of Charles Darwin", an der seit über 25 Jahren gearbeitet wird und die auf 32 Bände angelegt ist.

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Erneut gefälschtes Steinwerkzeug in japanischer Grabung entdeckt

Eines von drei paläolithischen Steinwerkzeugen, die bei Grabungen in Obanazawa, Yamagata Präfektur, gefunden wurden, scheint erst vor kurzem dort vergraben worden zu sein. Das berichten Archäologen. Bereits im November vergangenen Jahres hatte der Archäologe Shinichi Fujimura zugegeben, an den zwei Fundorten Kamitakamori und Soshin Fudozaka etwa 90 paläolithische Steinwerkzeuge aus seiner Privatsammlung vergraben zu haben. Einen Zusammenhang mit der neu entdeckten Fälschung bestreitet er jedoch vehement, so die Zeitung Kyodo News.

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Antikes Militärgeld erzählt von Karthagos kriegerischer Vergangenheit

Zu der Zeit, als Cato der Ältere (234-149 v. Chr.) jedes seiner Statements mit dem berühmten Ausspruch "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam" (Im Übrigen meine ich, Karthago muss zerstört werden) beendete, hatte kaum noch jemand das Bild von Karthago als bedeutende Militärmacht vor dem geistigen Auge. Im Gegenteil: Im 2. Jahrhundert v. Chr. galt die nordafrikanische Republik, gelegen in der Nähe des heutigen Tunis, als wichtiger Handelsplatz, von dem aus aber kaum militärische Aktionen zu erwarten waren, da Karthago kein vaterländisches Heer hielt, sondern im Kriegsfall fremde Söldner anwerben musste.

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Deutsche haben Vorurteile gegen psychisch Kranke

Das Verhältnis der Deutschen zu psychisch Kranken ist noch immer von Vorbehalten bestimmt. Nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Treiber & Partner in Neuss würde ein Viertel der Bürger die Freundschaft zu einem Menschen abbrechen, der an Schizophrenie erkrankt ist, berichtet die Ärztezeitung.

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Rund 5,5 Millionen Jahre alte Knochen von frühen Menschen entdeckt

Ein internationales Forscherteam hat Knochen und Zähne des ältesten bisher bekannten Urmenschen entdeckt. Die etwa 5,2 bis 5,8 Millionen Jahre alten Fossilien lagen in der Senke von Afar in Äthiopien. Sie deuten darauf hin, dass der Mensch aus den Wäldern Afrikas stammt und sich nicht erst in der Steppe entwickelte. Die Knochen seien im Gegensatz zu dem im vergangenen Dezember vorgestellten sechs Millionen Jahre alten "Millenium Menschen" unzweifelhaft in die Linie der menschlichen Vorfahren einzuordnen, schreibt der US-Forscher Yohannes Haile-Selassie im britische Magazin "Nature" (Nr. 412, S. 178-181) vom Donnerstag.

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