Kultur & Gesellschaft

Osterinsel: Neues Licht auf ein Mysterium

Hatten die Erbauer der geheimnisvollen Moai-Statuen Kontakt mit Menschen aus Südamerika? Eine genetische Studie widerspricht nun bisherigen Untersuchungsergebnissen zu dieser Frage. weiter

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Prähistorischer Inzucht auf der Spur

Vor 34.000 Jahren lebten die Menschen in Europa in kleinen verstreuten Gruppen – da kam es zu Inzucht, könnte man meinen. Doch das war nicht der Fall, geht aus einer Studie hervor. Möglicherweise gab es eine gezielte Partnervermittlung.

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Wir sind wirklich älter als gedacht

Wir sind wirklich älter als gedacht

Eine Genstudie bringt mehr Klarheit in das Wirrwarr unserer Vorgeschichte. Denn sie bestätigt, dass die ersten Vertreter des Homo sapiens schon vor gut 300.000 Jahren gelebt haben könnten – früher als lange gedacht.

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Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Legende um Franz von Assisi teils bestätigt

Wissenschaftler haben Alter und Inhalt eines Sacks bestätigt, um den sich eine mittelalterliche Legende dreht: Er wird einer Wundertat des heiligen Franz von Assisi zugeschrieben.

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Erfanden trauernde Mütter das Mumifizieren?

Bereits vor 7.000 Jahren mumifizierte das Volk der Chinchorro, eine Fischergemeinschaft an der pazifischen Küste zwischen Chile und Peru, seine Toten. Damit entwickelten sie 2.000 Jahre vor den Ägyptern ausgefeilte Techniken, um ihre Toten der Nachwelt zu erhalten. Babys und Kinder wurden besonders sorgfältig mumifiziert, so das Ergebnis einer Untersuchung, über die das Magazin Archaeology Traveler berichtet.

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Mehr als 3.400 Sprachen werden im 21. Jahrhundert sterben

Linguisten sind besorgt um den Fortbestand seltener Sprachen. Von den gegenwärtig 6.800 bekannten Sprachen könnten am Ende dieses Jahrhunderts mehr als 3.400 und im schlimmsten Fall bis zu 6.120 von der Erde verschwunden sein. Die seltenen Sprachen werden oft nur noch von weniger als 2.500 Menschen gesprochen. Auch sterben in vielen Ländern seltene Sprachen wegen der politischen Verhältnisse aus, weil ihr Unterricht aus den Schulen verbannt wird. Naturkatastrofen, die Menschen aus ihren Lebensräumen vertreiben oder töten, sowie die dominanten Verkehrssprachen führen ebenfalls zum Sprachensterben, berichtet Payal Sampat, ein Wissenschaftler des World Watch Instituts, in der Juniausgabe des World Watch Magazins.

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Ärzte und Greenpeace fordern Verbot für Patent auf Brustkrebs-Gen

Ärzte und Umweltschützer haben die Vergabe eines Patentes auf ein Brustkrebs-Gen heftig kritisiert. Neben der Umweltorganisation Greenpeace forderte am Mittwoch auch die Bundesärztekammer die Rücknahme des Patents an die amerikanische Firma Myriad aus Salt Lake City (US-Staat Utah). Das Europäische Patentamt (EPA) in München bestätigte, bereits am 23. Mai 2001 Myriad die Rechte auf das Gen BRCA 1 erteilt zu haben.

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Medizin-Nobelpreisträger verteidigt Tierversuche bei Hirnforschung

Der Medizin-Nobelpreisträger Prof. Bert Sakmann hat die Notwendigkeit von Tierversuchen für die Gehirnforschung verteidigt. Ohne Experimente an Labortieren seien keine neuen grundlegenden Erkenntnisse über die Funktion des menschlichen Gehirns zu erwarten, sagte Sakmann zum Beginn des Neuro-Forums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung am Dienstagabend in Frankfurt.

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Bereits Paläoindianer hatten Jagdriten

Ein über 12.000 Jahre alter Bisonschädel aus Nordamerika zeigt erstmals, dass auch die Paläoindianer Jagdriten durchführten. Wie die Mammutschädel aus dem späten Paläolithikum in Europa ist auch der Bisonschädel aus Oklahoma mit geometrischem Muster, nämlich einer roten Zickzacklinie, verziert. Dies haben Untersuchungen des Oklahoma Archaeological Survey ergeben.

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