Aufgespießt: Die perfekte Bloody Mary

Jahr der Chemie hin, Jahr der Chemie her ? viele Menschen denken bei dieser Wissenschaft nur an eine unverständliche Aneinanderreihung von Formeln und Diagrammen. Dass Chemie aber durchaus berauschend sein kann, hat jetzt Neil C. Da Costa bei einem Treffen der American Chemical Society im kalifornischen Anaheim bewiesen. Der Chemiker, der sein Geld in der Industrie verdient, hat die Ingredienzien des Cocktails ?Bloody Mary? analysiert und gab Tipps für den perfekten Mix des Getränks.
?Die Bloody Mary ist ein höchst komplizierter Drink mit Hunderten verschiedener Aromen?, erklärt Da Costa. ?Süß, salzig, sauer ? ? der Cocktail deckt bis auf ?bitter? die gesamte Bandbreite der Geschmacksempfindungen ab.? Und was gehört nun hinein in die blutige Marie? Möglichst hochwertige Zutaten, empfiehlt der Wissenschaftler. Also Tomatensaft, Worcestershire-Sauce, Tabasco, Zitronensaft, Meerrettich, schwarzer Pfeffer und Selleriesalz. Nicht zu vergessen natürlich ein ordentlicher Schuss Wodka ? der macht ja schließlich den Geist des Cocktails aus. An der Qualität der hochprozentigen Zugabe könne allerdings gespart werden, sagt Da Costa, denn dessen Geschmack werde sowieso überdeckt. Wichtig sei jedoch Eis, da es die Geschmacksstoffe konserviere. Na denn ? ein Prosit auf das Jahr der Chemie! Natürlich mit einer Bloody Mary.
Mitteilung der American Chemical Society

wissenschaft.de - Hans Groth


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