Heiße Sohle auf dem Parkett

Sage mir wie Du tanzt und ich sage Dir wer Du bist. (Foto: chagin - Fotolia.com)

"Nomen est omen" dachte sich bdw-Autorin Eva Tenzer und hat dem Tanzen in der Dezemberausgabe von bild der wissenschaft einen Artikel gewidmet. Unter dem Titel "Verräterischer Hüftschwung" hat Tango-Fan Tenzer recherchiert, welche Rückschlüsse der Tanzstil eines Menschen auf seine Persönlichkeit zulässt. Sie kam zu dem Ergebnis, dass man beim Schwof in der Disco ziemlich viel von sich preisgibt

Aus evolutionärer Sicht ist die wichtigste Funktion des Tanzens sicherlich das Werben um einen Partner – sprich: die Balz. Aber welcher Stil ist dabei besonders erfolgversprechend? Inzwischen gibt es zahlreiche Studien dazu, die von Anthropologen, Psychologen und Soziologen durchgeführt worden sind. Ein Resultat der Forscher: Je raumgreifender und ausladender ein Mann tanzt, desto attraktiver wirkt er auf das weibliche Geschlecht, denn dieser Stil signalisiert unter anderem Risikobereitschaft und Gesundheit. Ein gutes Beispiel dafür ist John Travolta, der Ende der 1970er-Jahre in dem Film "Saturday Night" Fever vor allem Mädchen und junge Frauen begeisterte. Wer dagegen eher minimalistisch tanzt, wird als schüchtern und nicht besonders vital wahrgenommen. Doch die verschiedenen Tanzstile enthalten noch weitaus mehr verschlüsselte Hinweise, wie Eva Tenzer im aktuellen Heft von bdw herausgefunden hat. Lesen Sie also "Verräterischer Hüftschwung" und bei der nächsten Tanzveranstaltung, die Sie besuchen, werden Sie die Teilnehmer dort mit völlig anderen Augen betrachten!

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