Spielend geheilt

Ein Programm mit virtuellen Spinnen kann helfen, dass Menschen ihre Phobie vor den Achtbeinern überwinden. (Foto: VTplus)
Ein Programm mit virtuellen Spinnen kann helfen, dass Menschen ihre Phobie vor den Achtbeinern überwinden. (Foto: VTplus)

Viele Menschen stehen Computerspiele sehr skeptisch gegenüber. Die Hauptvorwürfe: Das Daddeln am Rechner macht aggressiv und führt den Spieler in die soziale Isolation. Doch das muss nicht sein, denn Computerspiele sind auch dazu geeignet, Menschen mit Depressionen und Phobien zu heilen.

Immer mehr Psychotherapeuten benutzen inzwischen die virtuelle  Welt der Spiele, um ihren Patienten zu helfen - mit erstaunlichen Ergebnissen. Im aktuellen Heft von bild der wissenschaft beschreibt bdw-Autorin Susanne Donner die neuen Methoden und zeigt auf, welche vielfältigen Möglichkeiten diese Therapien bieten.

Das Zauberwort heißt Health Games - Computerspiele, die gesund machen sollen. Immer mehr Unternehmen dieser verhältnismäßig jungen Sparte spezialisieren sich auf die Programmierung dieser Spiele. Es gibt mittlerweile Health Games zur Stärkung des Immunsystems bei Krebs, gegen Schmerzen, gegen Depressionen und Traumata, zur Regeneration nach einem Schlaganfall, gegen Höhen- und Flugangst sowie gegen Panik vor Spinnen. Und immer mehr Erwachsene und Kinder wollen eine solche Therapie.

Spielen macht gesund

Aber wie funktionieren Health Games überhaupt? Vereinfacht gesagt: Betroffene werden am Bildschirm wohldosiert mit ihren Ängsten konfrontiert und lernen so sukzessive, sie zu überwinden. Die Erfolge sprechen für sich, schreibt Donner in der Aprilausgabe von bild der wissenschaft. Für ihren bildstarken Artikel hat sie zahlreiche Fallbeispiele recherchiert, in denen Health Games für eine Heilung oder zumindest eine deutliche Verbesserung des Zustands von Patienten gesorgt haben. Ergänzend hat die Autorin mit dem Präsidenten der Bundespsychotherapeutenkammer, Rainer Richter, ein ausführliches Interview geführt, der bei aller Euphorie über die neuen Methoden davor warnt, klassische Therapieformen zu vernachlässigen.

Die ganze Geschichte zur Psychotherapie 2.0 lesen Sie im aktuellen bdw-Heft.

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