Möglichst wenig Turbulenzen

Illustration: Hubert Warter
Illustration: Hubert Warter

Schlüpfrige Geschichten sollten eigentlich keinen Platz in einer seriösen Veröffentlichung haben – aber diese schon. Denn die Entdeckung, um die es hier geht, brachte ihrer Urheberin hohe internationale Anerkennung ein, und das Ganze hat sehr wohl mit Wissenschaft zu tun.

Die gesuchte Frau war Finalistin beim angesehensten europäischen Erfinderpreis. Sie präsentierte das schlüpfrigste Kleidungsstück, das bis dato erfunden wurde. Diese "zweite Haut" brachte kraftstrotzenden jungen Frauen und Männern seit dem Jahr 2000 Dutzende hochbegehrte metallene Anhänger ein.

Die entscheidende Idee hatte die Textiltechnologin bei einem Ausflug ins Naturhistorische Museum ihres Heimatlandes. Dort studierte sie unter dem Mikroskop die Haut bestimmter Fische und zog die richtigen Schlussfolgerungen. "Eine glatte Oberfläche ist gar nicht der beste Weg, um schnell zu sein", sagte sie später in ­einem Interview – es gehe vielmehr darum, die Turbulenzen in dem umgebenden Medium möglichst gering zu halten.

Die Kleidungsstücke, die sie danach entwickelte, feierten zwar neun Jahre lang glänzende Erfolge bei großen internationalen Wettkämpfen. Doch dann verhängte der zuständige Verband eine Latte von Beschränkungen und Geboten, wie die zweite Haut beschaffen sein dürfe und zu tragen sei. Seitdem herrscht Gezänk um diese Kleidungsstücke.

Wie lautet der Name der "fischigen" Erfinderin?

Die Auflösung finden Sie hier.

Reload-Capcha neu laden Text der identifiziert werden soll

Bitte geben Sie zusätzlich noch den Sicherheitscode ein!

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Ein philosophisch anmutender Roman, in dessen Mittelpunkt die Suche nach einer plötzlich verschwundenen jungen Wissenschaftlerin steht. Die Exaktheit der Wissenschaft steht der Unschärfe der Wirklichkeit gegenüber.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe