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Illustration: Hubert Warter
Illustration: Hubert Warter

Hartnäckig hing der Ingenieur einer fixen Idee an. Um sich ihr ganz widmen zu können, kündigte er seinen sicheren Job bei einer großen Rüstungsfirma, wo er während 16-jähriger erfolgreicher Arbeit 36 Patente erteilt bekom­men hatte. Mit dem Geld, das sein verstorbener Schwie­gervater der Familie vererbt hatte, kaufte er stattdessen eine herunter­gekommene kleine Boots­werkstatt.

Was seine Frau zu alledem gesagt hat, ist nicht überliefert. Irgendwelche Ein­künfte waren nicht in Sichtweite. Aber der Gesuchte hatte nun mal Großes vor, und dazu wollte er aus­giebig werkeln. Das war ihm offenbar in die Wiege gelegt. Der Vater des Inge­nieurs, ein Fein­geist und Museums­kurator, sagte einmal erbit­tert, sein Sohn sei kein bisschen besser als ein gewöhnlicher Garagenmecha­ni­ker.

Das Waage-Föhn-und-Katzenfutterdosen-Experiment

Das war boshaft übertrieben, denn der Sohn hatte immer­hin ein Studium an einer der an­ge­sehensten Universitäten des Landes ab­solviert. Dort hatte er offenbar gelernt, wie man Experimente designt. Denn seine Idee untermauerte er nun mit einem berühmt  gewordenen Versuchs­aufbau. Der be­stand aus einer Küchen­waage, einem Föhn (in manchen Quellen steht alternativ  "indus­trielles Ge­bläse" oder auch "Staub­sauger­motor"), einer leeren Katzen­futter­­dose sowie einer geringfügig größeren und ebenfalls leeren Kaffeepulverdose. Die Dosen schob er übereinander. Und als der Föhn lief, bestätigte ihm der Ausschlag der Küchenwaage, dass er mit seiner Idee richtig lag.

Es dauerte zwar noch einige Jahre, aber am Ende hatte er seinen Lebens­traum durchgesetzt. Den Triumph, unter den Augen der Weltpresse auf dem ersten langen Ausflug dabei zu sein, ließ sich der Ingenieur nicht neh­men.

Wer ist die gesuchte Person?

Den Namen und die Geschichte des Erfinders lesen Sie hier.

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