Weit gereister Migrant

Illustration: Hubert Warter
Illustration: Hubert Warter

Seine Eltern mussten mit ihm und seinen Geschwistern schleunigst ihre Heimat verlassen. In der aufgeheizten Stimmung, die das Land ergriffen hatte, fürchteten sie um Leib und Leben - freilich nicht mehr um ihren Besitz: den hatte die traditions­reiche Familie schon vor dem Ausbruch der politischen Wirren aufge­ben müssen.

Ein aufstrebender Nachbarstaat, in dem man Deutsch sprach, nahm die Flüchtlinge auf. Der hier gesuchte spätere Forscher war zeitlebens ein Grenzgänger zwi­schen der Kultur seines Herkunfts- und der seines Gastlan­des. Am entschie­denen Willen zur Integration mangelte es ihm keines­wegs: Er lernte rasch Deutsch und trat 17-jährig in die Armee seiner neuen Heimat ein. Nach der Entlassung aus dem Kriegs­dienst zog es ihn einerseits in literarische Sa­lons, anderer­seits in die Wissen­schaft - und sowieso in die weite Welt.

Für Jahre auf See

Als sich ihm die Chance bot, als Natur­wissenschaftler eine bedeutende Expedi­tion zu begleiten, griff er zu. Seine Erlebnisse auf der mehrere Jahre dauernden Schiffsreise beschrieb er später in einem Buch, das zu den Klassikern der Weltliteratur zählt.

In diesem Werk taucht zum ersten Mal in einem deutschen Text der Name eines Kleidungs­stücks auf, das dem Weltrei­sen­den - unter anderem ein hervor­ragender Ethno­graf - bei Arktis­bewoh­nern aufgefallen war. Das Kleidungs­stück wurde rund 130 Jahre nach Erscheinen des Buchs zum Unab­hängig­keitssymbol für eine ganze Generation Heranwach­sender in Deutschland. 

Wie hieß der weltreisende Gelehrte mit Migrationshintergrund?

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