Nanotechnologie - Intelligente Tinte trocknet zu mikroskopisch kleinen Maschinen
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Intelligente Tinte könnte schon bald die Nanotechnologie revolutionieren. Wissenschaftlern der Sandia National Laboratories ist die Entwicklung einer Tinte gelungen, die sich beim Trocknen in mikroskopisch kleine Strukturen verwandelt – eine Ansammlung kleiner Poren, die untereinander verbunden sind.
In diese Poren können sich nun bestimmte Moleküle einlagern. Wenn eine derartig gedruckte Struktur verschiedenen Gasen, Flüssigkeiten, Laserlicht, elektrischen oder magnetischen Felder ausgesetzt wird, können diese Moleküle wie kleine Detektoren wirken: "Das ist ein Analysengerät, das sich selbst konstruiert", meint der Projektleiter Jeff Brinker vom Center for Micro-Engineered Materials der University of New Mexico.
Die Herstellung derartiger Sensoren wäre somit ohne jeden konstruktiven Aufwand möglich. Aufwändige Nanostrukturen könnten direkt vom Computer über einen ganz normalen Tintenstrahldrucker hergestellt werden. Je nach Beschaffenheit der Tinte würden so innerhalb von Sekunden mikroskopisch kleine Sensoren entstehen, die in Tausenden von unterschiedlichen Anwendungen genutzt werden könnten.
Joachim Schüring und Sandia National Laboratories


















