Neuer Keramikschaum isoliert Hochtemperaturöfen
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Eine neue poröse Keramik, Hi-Por, könnte bald in Industrieöfen, die bei hohen Temperaturen betrieben werden, eingestzt werden. Der Vorteil gegenüber den bisher verwendeten faserhaltigen Materialien liegt in der geringen Gesundheitsbelastung. Die Europäische Union hat bereits in einer Richtlinie die krebserregende Eigenschaft der gängigen Isolationsstoffe kritisiert. Die neue Keramik hält einem schnellen Aufheizen bis zu 1600 Grad Celsius stand. Sie wird aus einem Keramikpulver, organischen Verbundstoffen, Wasser und Schaumzusätzen hergestellt. Da sie komplett faserfrei ist, kann sie bei kleinen Schäden nicht die gefährlichen Mikrofasern, die sich in den Lungen der Mitarbeiter absetzen, freisetzen. Die Poren der Keramik können in ihrer Größe zwischen 100 Mikrometer und einem Millimeter variiert werden, je nach den Anforderungen der jeweiligen Anwendung. Dabei ist sie sehr widerstandsfähig gegen Stöße und wird bereits in einigen Nuklearanlagen verwendet, da sie auch gegen radioaktive Strahlung besser standhält.
Jan Oliver Löfken, Materials World


















