Nanophysiker deponieren gezielt Cluster auf Halbleiteroberfäche
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Forscher der Universität Karlsruhe ist es mit elektrochemischen Methoden gelungen, geordnete Metallcluster auf Halbleitern zu deponieren. Nur wenige Nanometer (milliardstel Meter) messen die kleinen Metallhaufen, die trotz ihrer Größe die Eigenschaften der Halbleiteroberfläche stark verändern können. Damit werden diese Strukturen interessant für die Entwicklung neuer Bauelemente in Bereich der Nanoelektronik.
Die Physiker konnten durch die Kombination von elektrochemischer Metallphasenbildung und der Rastertunnelmikroskopie die nur wenige hundert Atome großen Bleicluster auf einer glatten Oberfläche eines Siliziumskristalls setzen. Dabei dient die Spitze des Tunnelmikroskops als "Nano-Werkzeug", um die kleinen Cluster zu bewegen und zu ordnen.
Cluster stehen im Mittelpunkt des Interesses, da sie in ihren elektrischen und magnetischen Eigenschaften erheblich von denen der großen Festkörper aus dem gleichen Element abweichen können. Doch besonders über die Stabilität und das Korrisionsverhalten ist bisher nur wenig bekannt. Daher wollen die Karlsruher Physiker in Zukunft größere Cluster-Ansammlungen und schließlich quantenelektronische Funktionen dieser Nanostrukturen genauer untersuchen.
Jan Olver Loefken, Universität Karlsruhe


















