Materialforschung

Kombitextil wärmt und kühlt zugleich

Kombitextil wärmt und kühlt zugleich

Wenn es um Kleidung geht, müssen wir uns bisher entscheiden: Soll sie uns warmhalten oder eher für luftige Kühle sorgen? Jetzt haben Forscher ein Funktionsmaterial entwickelt, das beides kann.

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Warum fördern Kunstfasern Schweißgeruch?

Warum fördern Kunstfasern Schweißgeruch?

Vor allem in Polyester-Klamotten mieft man bei Sport und Hitze besonders intensiv, heißt es. Aber ist das denn wirklich so und wenn ja, warum? In unserer Rubrik "Nachgefragt" haben wir diesem Thema "nachgeschnüffelt".

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Rutschiger Trick gegen Muschelbewuchs

Rutschiger Trick gegen Muschelbewuchs

Forscher haben eine Beschichtung entwickelt, die Muscheln und anderes Meeresgetier davon abhält, sich an Schiffsrümpfe zu heften. Das Geheiminis ihres Materials ist ein "schmieriger" Inhaltsstoff.

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Wie Papier zerreißt: Rissgeräusche ebenen Weg zu festen Werkstoffen

Sitzen drei finnische Physiker im Labor und zerreißen Zeitungen... Was wie ein Witz über forschende Skandinavier beginnen könnte, ist in Wirklichkeit die Beschreibung eines ernsthaften Versuches. So analysierten Lauri Salminen und seine beiden Kollegen von der Technischen Universität Helsinki die Geräusche, die beim Zerreißen von Papier auftreten. Aus den Ergebnissen, die sie im renommierten Fachblatt Physical Review Letters veröffentlichten, können Hinweise gewonnen werden, um inhomogene Materialien und Kunststoffe widerstandsfähiger gegen Belastung zu machen.

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Forscher demonstrieren elektrisch induzierte Phosphoreszenz in
Kunststoff-Leuchtdioden

Forscher demonstrieren elektrisch induzierte Phosphoreszenz in Kunststoff-Leuchtdioden

Ein deutsch-österreichisches Forscherteam hat eine neuartige Methode entdeckt, um elektrischen Strom mit Hilfe konjugierter Polymere in Licht zu verwandeln. Leuchtdioden aus Kunststoff, die Strom in Licht verwandeln können, werden schon seit über einem Jahrzehnt intensiv erforscht. Dabei hat sich herausgestellt, dass über die Hälfte der elektrisch generierten Anregungen in dunklen Zuständen verschwinden, die kein Licht ausstrahlen können und statt dessen Wärme generieren. Dies führt im allgemeinen zu einer Reduktion der Lebensdauer solcher Bauelemente sowie zu einer Beschränkung des Wirkungsgrades. Die Wissenschaftler um John Lupton haben nun entdeckt, dass eine kleine Zahl chemisch gebundener Metallatome ausreicht, diese dunklen Zustände zum Strahlen zu bringen. Das berichten sie im Fachblatt "Physical Review Letters" (Ausgabe vom 14. Oktober).

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Neues Material ändert schon in schwachen elektrischen Feldern seine Form

Amerikanische Materialforscher haben einen neues Material entwickelt, das in einem elektrischen Feld seine Form verändert. Im Gegensatz zu den bisher bekannten so genannten elektroaktiven Werkstoffen, reagiert das neue Polymer bereits auf deutlich schwächere Felder, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature" (Bd. 419, S. 284).

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Neues Material fast so leicht wie Luft und dennoch extrem stabil

Ein neues Material ist fast so leicht wie Luft und soll bezogen auf sein Gewicht das stabilste der Welt sein. Das berichten Nicholas Leventis und seine Kollegen von der Universität in Missouri-Rolla (USA) in der Fachzeitschrift "Nano Letters" (Bd. 2, S. 957). Der "Wunderwerkstoff" ist ein so genanntes Aerogel und könnte beispielsweise für Autostoßdämpfer, kugelsichere Westen oder in der Luft- und Raumfahrt verwendet werden.

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Kurz gemeldet: Scharfe Röntgenaufnahmen mit Nanoröhrchen

Nanoröhrchen aus Kohlenstoff könnten Röntgenaufnahmen schärfer machen und den Energieverbrauch senken. Dies berichtet das Forscherteam um Otto Zhou von der University of North Carolina at Chapel Hill im Fachmagazin "Applied Physics Letters" (Bd. 81, S. 355). Ihnen gelang es mit Nanoröhrchen energiereiche Elektronen zu produzieren, die Röntgenstrahlen erzeugen, wenn sie auf Metall treffen.

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Der Buchtipp

Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

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