Materialforschung

Geheimnisse tierischer Schlagkraft gelüftet

Geheimnisse tierischer Schlagkraft gelüftet

Mit voller Wucht zerschmettern sie Muschelschalen – bleiben dabei aber selbst unversehrt. Wie die Keulen der Fangschreckenkrebse diese Belastung aushalten, haben Wissenschaftler aufgeklärt. Ihre Erkenntnisse könnten zu neuen Schutzmaterialien inspirieren.

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Zement nach dem Vorbild des Seeigelstachels

Zement nach dem Vorbild des Seeigelstachels

Erneut stand die Natur Pate: Die raffinierte Nano-Struktur der Stacheln von Seeigeln hat Forscher zur Entwicklung eines extrem bruchfesten Zements inspiriert.

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Kombitextil wärmt und kühlt zugleich

Kombitextil wärmt und kühlt zugleich

Wenn es um Kleidung geht, müssen wir uns bisher entscheiden: Soll sie uns warmhalten oder eher für luftige Kühle sorgen? Jetzt haben Forscher ein Funktionsmaterial entwickelt, das beides kann.

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Uni Kiel: Mit "gesiebter" Röntgenstrahlung in atomare Dimensionen

Ein neuartiges "Röntgen-Sieb" der Universität Kiel soll Materialforschern atomare Dimensionen erschließen. Mit Hilfe dieses Photonen-Siebs könnten künftige Röntgenlaser Struktur und chemische Eigenschaften von Materialproben mit bisher unerreichter Feinheit analysieren, berichten die Kieler Forscher in der aktuellen Ausgabe des britischen Wissenschaftsjournals "Nature" (Bd. 414, S. 184). Das Röntgenlicht lasse sich auf diese Weise auf einen Punkt von weniger als zehn Nanometer (Zehnmillionstel Millimeter) Durchmesser bündeln. Ihre Erfindung hat die Forschergruppe bereits patentiert.

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Mikrodrähte aus Gold bilden sich unter Strom von selbst

In ersten Prototypen werden bereits lebende Zellen mit elektronischen Schaltkreisen verknüpft. Dieses neue Forschungsfeld der Bio-Elektronik verspricht zahlreiche Anwendungen für die Medizin, für die Chipentwicklung oder die Herstellung empfindlicher chemischen Sensoren. Winzige Drähte aus Milliardstel Meter kleinen Goldteilchen könnten nun zuverlässige, elektrische Verbindungen zwischen den "nassen" Zellen und der "trockenen" Elektronik aufbauen, berichten Forscher in der Fachzeitschrift "Science".

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Standfeste Hochhäuser durch elastische Perlenketten

Mit Perlenketten wollen Forscher aus New York Hochhäuser und Brücken besonders standfest machen. Die Ketten, die die Gerüste von Gebäuden verstärken sollen, bestehen aus einer Reihe von elastischen Kugeln, die von Glied zu Glied kleiner werden. Trifft das Gebäude eine Schockwelle - etwa nach einer Explosion bei einem Erdbeben - verwandeln die Perlenketten den plötzlichen Ruck in verhältnismäßig weiche Bewegungen, schreiben die Forscher im Magazin "Physica".

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Computer entwickeln Putztücher

Bei der Entwicklung saugkräftiger Putztücher für den Haushalt können Computer langwierige Putzversuche und Messreihen ersetzen. Wissenschaftler des Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern haben ein Verfahren entwickelt, um im Computer Putzlappen aus verschiedenen Materialien zu simulieren.

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Nanoblasen machen Schwimmanzüge wasserschnittig

Winzige Blasen auf glatten Oberflächen lassen Wasser besser abgleiten. Mit der überraschenden Entdeckung von zwanzig bis dreißig Millionstel Millimeter (Nanometer) großen Blasen erklären australische Physiker, warum beispielsweise olympische Schwimmanzüge besonders schnell und leicht durch das Wasser gleiten können. Diese erste Beobachtung der Blasen auf Wasser abstoßenden Oberflächen gelang mit einem hochauflösenden Rasterkraftmikroskop, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Physical Review Letters".

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