Materialforschung

Geheimnisse tierischer Schlagkraft gelüftet

Geheimnisse tierischer Schlagkraft gelüftet

Mit voller Wucht zerschmettern sie Muschelschalen – bleiben dabei aber selbst unversehrt. Wie die Keulen der Fangschreckenkrebse diese Belastung aushalten, haben Wissenschaftler aufgeklärt. Ihre Erkenntnisse könnten zu neuen Schutzmaterialien inspirieren.

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Zement nach dem Vorbild des Seeigelstachels

Zement nach dem Vorbild des Seeigelstachels

Erneut stand die Natur Pate: Die raffinierte Nano-Struktur der Stacheln von Seeigeln hat Forscher zur Entwicklung eines extrem bruchfesten Zements inspiriert.

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Kombitextil wärmt und kühlt zugleich

Kombitextil wärmt und kühlt zugleich

Wenn es um Kleidung geht, müssen wir uns bisher entscheiden: Soll sie uns warmhalten oder eher für luftige Kühle sorgen? Jetzt haben Forscher ein Funktionsmaterial entwickelt, das beides kann.

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Winzige Halbleitersandwiches kühlen Mikrochips und heizen Reaktionen an

Ein Miniaturstapel aus Halbleiterschichten könnte in Zukunft Mikrochips besonders effektiv kühlen und chemische Reaktionen im Miniaturmaßstab gezielt anheizen. Grundlage dieser Technologie ist ein thermoelektrischer Effekt. Danach bestimmt die Richtung eines Stromflusses, ob sich ein leitendes Material an der Grenzfläche zu einem anderen erwärmt oder abkühlt.

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Hocherhitzende "Plasmaspülung" sterilisiert Plastikflaschen

Ingenieure aus Neubrandenburg haben eine Möglichkeit gefunden, Plastikflaschen zu sterilisieren, ohne sie dabei durch zu hohe Temperaturen zu zerstören. Wie das Deutschlandradio meldet, bedienen sie sich dabei des Plasma- oder auch vierten Aggregatzustandes, der es ermöglicht, die Flaschen nur für eine halbe Sekunde zu erhitzen - zu kurz, um sie zu beschädigen aber lange genug, um sie von unerwünschten Mikroorganismen zu befreien.

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Winzige Nano-Bauteile bilden sich selbst

Bauteile, die sich selbständig und intelligent zusammen setzen, sind der Traum eines jeden Monteurs. In der Nanotechnologie ist dieser Traum realisierbar. Das zeigen Forscher vom Institut für Materialwissenschaft in Japan. Sie haben winzige Bausteine entwickelt, die sich auf einer Goldoberfläche selbständig aneinander lagern. Die Form der Bausteine bestimmt dabei die endgültige Struktur des Gefüges.

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Nanoröhren mit Diamant-Struktur sind kleiner und härter

Nanoröhren, die vermeintlich kleinsten und härtesten Bausteine in der Welt der Nanotechnologie, könnten künftig noch dünner und härter werden: Wissenschaftler um Vincent Crespi von der Pennsylvania State University haben einen neuen Bauplan für Nanoröhren ausgetüftelt.

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Forscher wollen Schaltungen und Sensoren mit dünnen Ölfilmen bauen

Hauchdünne Ölfilme, die sich über eine Wasseroberfläche verteilen und in bunten Regenbogenfarben schimmern, könnten in Zukunft die Grundlage für bessere Sensoren und elektronische Schalter bilden. Das vermuten US-Forscher von der Texas A&M University in College Station. Sie lösten das Problem, dass sich die einzelnen Moleküle nicht immer gleichmäßig verteilen, sondern sich zu Haufen zusammenlagern. Diese Unordnung verhinderte bisher eine weitere Anwendung dieser Filme.

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Enzym der Kieselalge liefert Kunststoffe

Wissenschaftler der University of Cincinnati und des Air Force Research Laboratory in Dayton haben ein Verfahren entwickelt, um aus einem Enzym der Kieselalge Cylindrotheca fusiformis neue Kunststoffe herzustellen. Mit Hilfe dieses Enzyms bilden Kieselalgen Silikatschalen aus. Den Forschern gelang es, daraus organisch-anorganische "Zwittersturkturen" im Nanobereich zu schaffen.

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