Physik

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

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Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Warum versagt die altbewährte Löschkraft des Wassers im Fall von brennendem Öl oder Fett und verkehrt sich ins Gegenteil? Ein Experte erklärt den gefährlichen Stichflammen-Effekt, vor dem immer wieder gewarnt wird.

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Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Die Phantasie ermöglicht sie – doch was lässt sich denn aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Zeitreisen sagen? Zwei Physiker erklären, warum Zeitreisen nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbar sind.

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Nanoröhren ordnen sich bereits bei Ihrer Produktion

Mit einem neuen Verfahren lassen sich winzige Röhrchen aus Kohlenstoff erstmals ordentlich sortiert und gezielt mit den gewünschten Eigenschaften herstellen. Die Forscher von der University of California in Los Angelas und vom IBM Forschungszentrum in Zürich entdeckten die Methode vollkommen zufällig. Bisher konnten diese Röhrchen, die als ein Schlüsselwerkstoff der Nanotechnologie gelten, nur in ungeordneten Anhäufungen und mit den verschiedensten Eigenschaften produziert werden.

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Einfacher optischer Filter könnte Quantenkryptografie über große Entfernungen ermöglichen

Die Nutzung der bizarren Gesetze der Quantenmechanik ermöglicht die Übertragung eines nicht knackbaren Geheimcodes. Dies schien bisher jedoch nur bis zu einer Entfernung von wenigen Kilometern realisierbar. Anton Zeilinger von der Universität Wien schlägt jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature ein einfaches optisches Verfahren vor, dass die Quantenkryptografie über große Entfernungen ermöglichen sollte.

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Gravitationsgesetz gilt auch bei kleinen Entfernungen

So unglaublich es klingt: Das Gravitationsgesetz war bisher für Abstände unterhalb eines Millimeters experimentell nicht überprüft worden. Ein Physikerteam der Universität Washington hat jetzt mittels einer einfachen Apparatur gezeigt, dass das Gravitationsgesetz auch bei Abständen von 0,2 Millimeter noch richtig ist. Das berichtet das Fachmagazin Nature.

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Material mit negativem Brechungsindex eröffnet Elektronik und Optik ungeahnte Möglichkeiten

Eine Kunststoff-Kupfer-Kombination aus dem Labor von US-Physikern straft einem der wichtigsten optischen Grundsätze Lügen: Mikrowellenstrahlen werden in die "falsche" Richtung gebrochen und weitergeleitet, denn das Material hat einen ? bislang noch nie beobachteten ? negativen Brechungsindex. Mit dieser ungewöhnlichen Eigenschaft eröffnet es völlig neue Möglichkeiten für Antennen und andere elektronische Geräte. Und falls es gelingt, dieses Material auch für sichtbares Licht durchlässig zu machen, würde es die Optik mit völlig neuen Linsen revolutionieren können.

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Schweizer Forscher vermessen Stärke einer einzelnen chemischen Bindung

Forscher der Universität Basel haben erstmals die wirkenden Kräfte beim Aufbau einer einzelnen chemischen Bindung genau analysiert. Mit Hilfe eines Rasterkraftmikroskops (atomic force microscope oder AFM) ist es ihnen gelungen, die Kraft zwischen zwei Siliziumatomen zu vermessen. Dies berichtet die Gruppe um Mark Lantz in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.

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Experten uneins über Zukunft der Kernfusionsforschung

Kommerzielle Fusionskraftwerke werden in etwa 50 Jahren in Betrieb gehen können. Diese Auffassung vertrat Professor Alexander Bradshaw vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (München/Garching) auf der Anhörung des Bildungs- und Forschungsausschusses zum Thema "Kernfusion" in Berlin. Das geplante ITER-Projekt (Internationaler Thermonuklearer Experimentierreaktor) werde die physikalische und technische Umsetzbarkeit der Kernfusion zur Energiegewinnung beweisen, so Bradshaw.

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