Physik

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

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Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Warum versagt die altbewährte Löschkraft des Wassers im Fall von brennendem Öl oder Fett und verkehrt sich ins Gegenteil? Ein Experte erklärt den gefährlichen Stichflammen-Effekt, vor dem immer wieder gewarnt wird.

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Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Die Phantasie ermöglicht sie – doch was lässt sich denn aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Zeitreisen sagen? Zwei Physiker erklären, warum Zeitreisen nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbar sind.

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Nanoröhren schärfen Blick von Elektronenmikroskopen

Fein gebündelte Strahlen aus Elektronen ermöglichen eine detaillierte Analyse vieler Werkstoffe oder Nanoproben. So spielt eine zuverlässige Elektronenquelle mit starker Fokussierung eine große Rolle in genauer Elektronen-Spektroskopie, für eine gut aufgelöste Elektronen-Holografie und nicht zuletzt für den scharfen Blick von Elektronenmikroskopen. Winzige Nanoröhrchen aus Kohlenstoff könnten diese Schlüsseleigenschaften von Elektronen-Strahl-Experimenten nun deutlich verbessern, berichten niederländische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature (Vol. 420, S. 393).

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Plutoniumverbindung leitet Strom ohne Widerstand

Auf Basis des giftigen und radioaktiven Elements Plutonium haben Forscher einen so genannten Hochtemperatursupraleiter entwickelt. Er leitet Strom ohne Widerstand bei einer Temperatur von 18,5 Kelvin, berichten die Wissenschaftler vom amerikanischen Nationallabor in Los Alamos im Fachmagazin Nature (Ausg. 420, Nr. 6913).

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Physiker erklären Wellenform an der Oberfläche von Eiszapfen

Jede einzelne Schneeflocke unterscheidet sich in ihrer Kristallstruktur von den anderen. Eiszapfen dagegen wachsen unabhängig von Temperatur, Feuchtigkeit oder Dicke immer mit einer ähnlichen Wellenstruktur auf ihrer Oberfläche. Japanische Physiker haben nun ein theoretisches Modell entwickelt, das diese Ähnlichkeit schlüssig erklärt und berichten darüber im Fachblatt Physical Review E.

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Warum sich Quantenkryptografie auch zum Glücksspiel eignet

Die Ehe von Alice und Bob ist zerrüttet. Wenn beide im gleichen Raum sind, fliegen die Fetzen. Sie konnten sich zumindest noch darauf einigen, ihren gemeinsamen Besitz per Glücksspiel nach dem Zufallsprinzip aufzuteilen. Bob schlägt vor, dass sie die Aufteilung per Telefon vornehmen: Er wirft eine Münze, Alice wählt Kopf oder Zahl und Bob teilt Alice dann jeweils mit, ob sie gewonnen oder verloren hat. Dieser Vorschlag treibt Alice mit Recht zur Weißglut. Wie soll sie sicherstellen, dass Bob sie nicht nach Strich und Faden betrügt? Wie Bob zur Ehrlichkeit gezwungen werden kann, beschreibt jetzt das Fachmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe. Die beiden Physiker Robert Spekkens von der Universität Toronto und Terry Rudolph von den Bell Labs haben in den Physical Review Letters (Bd. 89, Nr. 22, 227901) ein quantenkryptografisches Übertragungsprotokoll ausgetüftelt, das Betrüger in die Schranken weist.

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