Physik

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

weiter
Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Warum versagt die altbewährte Löschkraft des Wassers im Fall von brennendem Öl oder Fett und verkehrt sich ins Gegenteil? Ein Experte erklärt den gefährlichen Stichflammen-Effekt, vor dem immer wieder gewarnt wird.

weiter
Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Die Phantasie ermöglicht sie – doch was lässt sich denn aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Zeitreisen sagen? Zwei Physiker erklären, warum Zeitreisen nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbar sind.

weiter

Einsteins "Spukhafte Fernwirkung" ist stabiler als bisher gedacht

Die von Albert Einstein 1935 theoretisch vorhergesagte Verschränkung ? von ihm "Spukhafte Fernwirkung" genannt ? ist eine der bizarrsten Eigenschaften der Quantenmechanik, die in unserer Alltagswelt keine Parallele hat: Zwei miteinander verschränkte Teilchen verhalten sich wie telepathisch begabte Zwillinge. Ändert sich der Zustand eines der beiden Teilchen, dann spürt das andere dies sofort und ändert seinen Zustand auch. J.P. Woerdman von der Universität Leiden und seinen Kollegen ist es jetzt gelungen, die Verschränkung zweier Photonen aufrechtzuerhalten, wenn diese zunächst in elektromagnetische Feldschwingungen auf einer Metalloberfläche verwandelt werden und dann wieder als Photonen ausgesandt werden. Die Physiker stellen ihr Experiment im Fachmagazin Nature (Bd. 418, S. 304) vor.

weiter

Neue radioaktive Zerfallsart entdeckt

Ein internationales Forscherteam hat eine neue radioaktive Zerfallsart entdeckt: den Zwei-Protonen-Zerfall, bei dem gleichzeitig zwei Protonen aus dem Kern emittiert werden. Die Wissenschaftler von der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt beobachteten den Prozess bei der Untersuchung des Atomkerns Eisen-45. Fast zeitgleich haben französische Forscher vom Institut Ganil in einem unabhängigen Experiment dieselbe Beobachtung gemacht. Der Nachweis und die weitergehende Untersuchung dieses Phänomens könnten das Verständnis von der Struktur der Atomkerne und der zugrunde liegenden Kräfte, aber auch die Erklärung astrophysikalischer Prozesse erheblich verbessern, sagen die Forscher.

weiter

Ist das Neutrino sein eigenes Antiteilchen?

Nach zehnjähriger Messzeit findet ein deutsch-russisches Forscherteam erste Hinweise auf die Existenz des so genannten neutrinolosen Doppelbetazerfalls

weiter

Forscher: Spin-Teilchen ohne elektrische Ladung können Informationen über weite Strecken tragen

Die Daten könnten entlang von Graphitleitern oder Kohlenstoffnanoröhren fließen

weiter

Amerikanischer Physiker: Einschlag der Flugzeuge brachte Türme des World Trade Centers beinahe zum Kippen

Die Flugzeuge, die Terroristen am 11. September 2001 in die Türme des World Trade Centers lenkten, hätten die beiden Türme fast zum Umkippen gebracht. Das behauptet der Physiker Frank Moscatelli vom Swarthmore College. Er hat das Drehmoment, das die Flugzeuge auf die Türme ausübten, mit der maximalen Windlast verglichen, der die Türme hätten widerstehen können.

weiter

Laserpinzetten ordnen Nanoteilchen

Mittels optischen Laserstrahlen ist es einer Forschergruppe des FOM Instituts in Amsterdam gelungen, geordnete zweidimensionale Strukturen aus Metall- sowie Glasnanoteilchen zu bilden. Die Teilchen werden in wässriger Lösung mittels Laserstrahlen gefangen und können mit einer Genauigkeit von unterhalb eines Mikrometers (Tausendstel Millimeter) auf einer Glasplatte platziert werden. Darüber berichtet das Fachblatt Applied Physics Letters (Band 80 Seite 4828). Dieser Herstellungsvorgang eignet sich für die Erzeugung von auf Nanoteilchen basierender elektrooptischer Geräte sowie für zahlreiche Anwendungen in der chemischen Katalytik und ist zudem vollständig automatisierbar.

weiter

Thermodynamik ausgetrickst: Wärmefluss ohne Temperaturdifferenz ist möglich

Ein indisches Forscherteam hat in einem Gedankenexperiment aufgezeigt, dass Wärme von einem Gasbehälter zu einem anderen fließen kann, selbst wenn keine Temperaturdifferenz zwischen den beiden Gasen vorhanden ist. Diese scheinbare Verletzung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik ? der aussagt, dass Wärme nur von einem heißen zu einem kalten Körper fließt ? kann allerdings nur in Nichtgleichgewichtsystemen auftreten. Der Energieerhaltungssatz ist somit nicht verletzt. Die Forscher planen, ihr Gedankenexperiment schon bald in die Tat umzusetzen und somit vielleicht bisher unbekannte chemische Reaktionen in Gang setzen zu können.

weiter

Rubriken

 


Harte Nuss
Rätsel: Berühmte Entdecker gesucht

 

Der Buchtipp

Der italienische Ökologe und Insektenforscher Gianumberto Accinelli erklärt Dominoeffekte in der Natur kindgerecht und mit einer Prise Humor. Sein Sachbuch ist Wissensbuch des Jahres 2017 in der Kategorie Perspektive.

Zu allen Buchtipps


Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Konradin Mediengruppe