Physik

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

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Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Warum versagt die altbewährte Löschkraft des Wassers im Fall von brennendem Öl oder Fett und verkehrt sich ins Gegenteil? Ein Experte erklärt den gefährlichen Stichflammen-Effekt, vor dem immer wieder gewarnt wird.

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Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Die Phantasie ermöglicht sie – doch was lässt sich denn aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Zeitreisen sagen? Zwei Physiker erklären, warum Zeitreisen nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbar sind.

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Bessere Trompeten - geht das? Ja, sagen Forscher, dank "akustischer Spektroskopie"

Ein schottisches Wissenschaftlerteam hat eine neue akustische Spektroskopiemethode zur Ausmessung des Schallprofils von Blechblasinstrumenten entwickelt. Die neue Technik ermöglicht im besonderen eine Bestimmung der Oberflächenrauhigkeit des Verbindungsrohres zwischen Mundstück und Resonanzkörper eines Instruments. Darüber berichtet das Fachblatt Measurement Science and Technology (Band 13 Seite 750).

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Uhren über der Sonnenoberfläche könnten es klären: Besteht unsere Welt aus Teilchen oder aus Fäden?

Standardtheorie und "Stringtheorie" sagen unterschiedliche Laufgeschwindigkeiten für Atomuhren voraus

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Statistische Annahme liefert die Grundgleichung der Quantenmechanik

Das Verhalten mikroskopischer Teilchen und Systeme wird durch die Schrödingergleichung beschrieben. Michael Hall von der Australian National University in Canberra und Marcel Reginatto von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig haben jetzt gezeigt, dass man diese grundlegende Gleichung der Quantenmechanik aus einer "exakten Unschärferelation" herleiten kann, wie das Wissenschaftsmagazin NewScientist berichtet. Die beiden Physiker präsentieren ihre Arbeit in der Fachzeitschrift Journal of Physics A (Bd. 35, S. 3289).

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Kein Zweifel mehr: Sonnen-Neutrinos verwandeln sich wie Chamäleons

Den Vorwurf der Leichtgläubigkeit kann man den rund 100 Physikern des Sudbury Neutrino Observatory (SNO) in Kanada wirklich nicht machen. Bereits im Juni 2001 hatte das SNO-Team mit einer Sicherheit von 99,9 Prozent nachgewiesen, dass sich ein Teil der von der Sonne abgestrahlten Elektron-Neutrinos auf dem Weg zur Erde in die schwereren Müon- und Tau-Neutrinos verwandelt. Doch mit diesem Ergebnis gaben sich die Forscher nicht zufrieden. Die Fortführung ihres Experimentes ergab jetzt eine Sicherheit von 99,999 Prozent, wie der britische Particle Physics and Astronomy Research Council meldet.

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Den Zufall überlistet: Skandinavische Forscher gewinnen Energie aus "Zufallsrauschen"

Einen Schritt vor und einen zurück: Wer sich so bewegt, kommt normalerweise nicht vom Fleck. Doch Bengt Nordén von der schwedischen Chalmers University of Technology in Göteborg hat jetzt zusammen mit dänischen Kollegen eine Apparatur gebaut, die zufällige Stöße in eine zielgerichtete Drehung verwandelt, wie die Fachzeitschrift Nature in ihrer Online-Ausgabe berichtet. Die Physiker präsentieren ihre Arbeit in den Applied Physics Letters (Bd. 80, Nr. 14, S. 2601).

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Spintronik: Forscher erlangen Kontrolle über den Elektronenspin in Metallen

Einem niederländischen Forscherteam der Universität von Groningen ist es gelungen, den Elektronenspin freier Leitungselektronen in Metallen für elektronische Anwendungen nutzbar zu machen. In ihrem Experiment schicken die Wissenschaftler Elektronen mit genau ausgerichtetem Spin durch einen Leiter zu einem Detektor, dessen Ausgangsspannung von der Ausrichtung der Elektronenspins abhängt. Das berichtet das Team im britischen Fachmagazin Nature (Band 416 Seite 713).

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Forscher: Geometrischer Aufbau von Molekülen beeinflusst deren elektrische Leitfähigkeit

Moleküle mit einem asymmetrischen Aufbau weisen eine richtungsabhängige elektrische Leitfähigkeit auf. Zu diesem Schluss gelangte ein Wissenschafterteam der Universität von Karlsruhe in einer Untersuchung der elektrischen Leitfähigkeit von nur wenigen Nanometer großen Molekülen verschiedener Form. Darüber berichtet das Team in dem Fachblatt Physical Review Letters (Band 88 Referenznummer 176804). Diese Entdeckung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu auf Molekülen basierenden, hochintegrierten elektronischen Schaltkreisen dar ? der sogenannten Molekularen Elektronik.

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