Physik

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen

Zwei Jahre nach dem ersten Nachweis von Gravitationswellen gibt es nun den Nobelpreis dafür: Das Nobelpreiskomitee hat drei Physiker ausgezeichnet, die als die Gründerväter und Geburtshelfer der LIGO-Detektoren gelten: Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish.

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Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Wie kann Wasser ein Brandbeschleuniger sein?

Warum versagt die altbewährte Löschkraft des Wassers im Fall von brennendem Öl oder Fett und verkehrt sich ins Gegenteil? Ein Experte erklärt den gefährlichen Stichflammen-Effekt, vor dem immer wieder gewarnt wird.

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Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Sind Zeitreisen mit der Physik vereinbar?

Die Phantasie ermöglicht sie – doch was lässt sich denn aus wissenschaftlicher Sicht zum Thema Zeitreisen sagen? Zwei Physiker erklären, warum Zeitreisen nicht mit den physikalischen Gesetzen vereinbar sind.

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Spekulative Theorie: Entsteht menschliches Denken durch das "Beamen" von Quantenzuständen?

Mikrotubuli in Nervenzellen sollen wie quantenelektrodynamische Hohlräume arbeiten

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Kurz gemeldet: Wasserstoff wird unter hohem Druck ein Metall

Wasserstoff, das leichteste und flüchtigste Element überhaupt, wird unter extrem hohem Druck ein Metall, das elektrischen Strom leitet und undurchsichtig ist. Das berichten französische Forscher im Fachmagazin "Nature" (Bd. 416, S. 613).

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Festival "Physics on Stage II": Europäische Forscher wollen Physikausbildung verbessern

Physik wird für immer mehr zu einem Buch mit sieben Siegeln, und die Zahl der Studenten sinkt europaweit. Dies war der Ausgangspunkt des europäische Wissenschaftsfestivals Physics on Stage II, das vom 2. bis zum 5. April im European Space an Technology Center ( ESTEC) in Nordwijk, Holland, stattfand. Etwa 500 Lehrkräfte der Physik, Bildungsexperten und Wissenschaftler aus 22 europäischen Ländern erörterten in Vorführungen und Diskussionen Möglichkeiten, die Physikausbildung zu verbessern. Physics on Stage soll als jährliches Festival fortgeführt werden. Hauptorganisatorin war die European Space Agency ( ESA) in Kooperation mit anderen europäischen Forschungseinrichtungen.

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Geheimdienste horchen auf: Physiker erzeugen "fast perfekt" geklonte Photonen

In einem Kristall abgestrahlten Photon mit 81-prozentiger Sicherheit identisch mit Original

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Wie Wasser gefriert

Das Gefrieren von Wasser ist im Detail so komplex, dass japanische Forscher für die erste realistische Simulation im Computer ganze sechs Jahre benötigten. Anhand von 512 virtuellen Molekülen konnten sie zeigen, dass es beim Enstehen von Gefrierpunkten einen wichtigen ersten Schritt gibt. Ein erster Eiskern bildet sich, wenn spontan mehrere ungewöhnlich lang haltende Wasserstoffbindungen zwischen Wassermolekülen an einem Ort entstehen. Dieser Kern verändert langsam Form und Größe, bis sich stabilere Bindungen schnell durch das gesamte System ausbreiten und die Flüssigkeit zu Eis werden lassen.

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Warum Blitze sich verzweigen

Elektrische Entladungen in der Atmosphäre bieten ein faszinierendes Schauspiel: Blitze arbeiten sich gewöhnlich nicht auf geradem Weg durch die Luft, sondern spalten sich zu eindrucksvollen, verästelten Gebilden auf. Manchmal kann man mit dem bloßen Auge verfolgen, wie sich die gezackten Leuchterscheinungen von einer Gewitterwolke bis zu 80 Kilometern Höhe ihren Weg durch die Luft bahnen. Das Phänomen, so berichten Manuel Arrayás und Kollegen im Fachblatt Physical Review Letters, ähnelt der Vermischung von Flüssigkeiten: Wenn zwei Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Viskosität ineinander fließen, bilden sich unter bestimmten Bedingungen verzweigte "Finger", genau wie bei Gewitterblitzen und anderen Gasentladungen.

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Forscher: Wie Hochtemperatursupraleiter funktionieren

Experimente, die die Reflektivität von Hochtemperatursupraleitern untersuchen, könnten dabei helfen, die Funktionsweise dieser Materialien besser zu verstehen. Dirk van der Marel und seine Kollegen von der Universität Groningen berichten im Wissenschaftsmagazin Science über einen Hochtemperatursupraleiter mit Namen Bi-2212, der im supraleitenden Zustand mehr infrarotes Licht absorbiert als im normal leitenden Zustand. Das deutet, so die Wissenschaftler, auf ein verändertes Absorptionsverhalten im supraleitenden Zustand hin und kann Hinweise darauf geben, wie solches Material arbeitet.

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